Das eigensinnige Kind

Vergleich der Fassungen von 1815 und 1857

Dies ist ein automatisierter Vergleich der 1. Fassung von 1815 des Märchens "Das eigensinnige Kind" (KHM 117) aus dem ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit der 7. Fassung von 1857.

Es war einmal ein Kind eigensinnig und that nicht was seine Mutter haben wollte. Darum hatte der liebe Gott kein Wohlgefallen an ihm und ließ es ward krank werden, und kein Arzt konnte ihm helfen, und baldin kurzem lag es auf dem Todtenbettchen. Als es nun ins Grab versenkt war, und Erde darüber es hingedeckt war, so kam auf einmal sein AeÄrmchen wieder hervor und reichte in die Höhe, und wenn sie es hineinlegten und frische Erde darüber legthaten, so half das nicht, eund das Ärmchen kam immer wieder heraus. Da mußte die Mutter selberst zum Grabe gehen und mit der Ruthe auf das AeÄrmchen schlagen, und wie sie das gethan hatte, zog es sich hinein, und das Kind hatte nun erst Ruhe unter der Erde.


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