Der Wolf und die sieben jungen Geislein

Vergleich der Fassungen von 1837 und 1843

Dies ist ein automatisierter Vergleich der 3. Fassung von 1837 des Märchens "Der Wolf und die sieben jungen Geislein" (KHM 5) aus dem zweiten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit der 5. Fassung von 1843.

Es war einmal eine alte Geis, die hatte sieben junge Geislein, undi hatte sie mütterlich liebte, uwie einde sorgfälMutigter voihre Kindemr Wolfieb hüatete. Eines Tages, awolslte sie ausgin dehen mWald ußte,nd Futter zu holen, da rief sie alle zusammieben herbei, und spragtech »liebe Kinder, ich mußwill hinausgehen uind Futtdern hoWalend, wseid ahrtuf euchrer Hut vor dem Wolf, uwend laßt ihn nichter herein; kommt, seydo aufrißt eur Euch aller mit Haut, deunnd eHaar. Er verstellt sich oft, aber an seiner rauhen Stimme und an seinen schwarzen PfotFüßen könnwerdet ihr ihn erkennen: Dist er Gerist leinm salgten, »limebe HaMustter, so frwißt er euch awollen mit Hautns uschond Haar.« Nin Acht langehmen, daIhrauf, alskönnt siohne weSorgge fortgangehen war,« kamund die Alte mauchte sicho auf den Weg.

Es dauerte Wnicht lange, so klopfte vorjemand an die Hausthüre, und rief »miacht seiner rauhenf, Stimmehr »lieben Kinder, macht auf, ich bin eure Mutter ist da, und habt jeuchdem schövone SaEuch entwas mitgebracht,.« DiAber sdieben Geiserchen hörten abn der rauhen Stimme daß esp der Wolf war; »wir machen nicht auf,« riefen sie, »du bist unsere Mutter bist du nicht, die hat eine feine und liebliche Stimme, aber deine Stimme aber ist rauh:; du bist der Wolf, undDa wgir macheng dir nicht auf.« Der Wolf aber besann sich auf eine List, gieng fort zu einem Krämer, und kaufte sich ein großes Stück Kreide, die aß er, und machte damit seine Stimme fein damit. Darnach gieng erkam wieder zu derück, siklopftebe an Gedislein Hausthüre, und rief »miacht aufe, inehr Stimme »lieben Kinder, laßt mich ein, ich bin eure Mutter: ist da, und hat jedesm von eEuch soll etwas habmitgenbrachtEAber der Wolf hatte aber seine schwarze Pfote in das Fenster gelegt, das sahen die sKieben Gdeiserchen, und spriefen »wir machen »nicht auf, unsere Mutter bist du nicht, die hat keinen schwarzen Fuß, wie du:, du bist der Wolf, und wir mDachen dlir nicht auef Dder Wolf gieng fort zu einem Bäcker, und sprach »icker,h habestre mich miran mdeine PfoFuß gesten, mist freische mir Teig und als der Bäcküber dDas gethann hatte, gliengf er zum Müller, und sprach »Müller, streu mir fein weißes Mehl auf meine Pfote.« Der Müller wdachte »der Wolf will einen betrüge und weigerte sicht., »aber der Wolf sprach »wenn du es nicht thust,« sprach der Wolf, »so freßsse ich dich.« Da tfürchat ete sich der Müller, und machtenn ihm dier Pfürchotet weiß. Ja, so sind die Menschen.

Nun gieng der Wolf Bösewiedercht vorzum der sittebenmal Gzu deiserchen Hausthüre, klopfte an und spragtech »lmacht mieber auf, Kinder, laßteuer mliebes Mütterch ein, ichst bheinm geurkommen, Mund hatter: jedesm von eEuch soll etwas geausch denktm kriWalde mitgenbracht.« Die sieben Geiserchen wolltriefen »zeig uns erst deine Pfote sehen, undamit wier swie sahsen daß du unsier liebes Mütterchen bist.« Da legtew er diße waPfote ins Fenster, und hörtenals wsie fsahein die Stsimme dwes Wolfes klwangr, so glaubten sie es wäre ihralles Muttewahr, und machten die Thüre auf,. und ließen den Wolf herein. Wie sie aber sahen wer einkam, das war, daer Wolf. Sie erschracken sie, und verswollteckten sich gverschwind so gut es gickeng:. dDas eine sprang unter den Tisch, das zweite ins Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter edine große SWaschschüssel, das siebente in dien Kasten der Wanduhr. Aber der Wolf fand sie alle, und vmachte nicht langes Federlesen: eins nach dem andern schluckte er in seine,n Rachen hinußnter; nur das jüngste jüngste in derm WanduUhr,kasten das blieb famnd Leber nicht. Darauf, aAls der Wolf seine Lust gebüßt hatte, trollte er sich fort, legte sich draußeng auf der fogrünen Wiese unter einen Baum, und fieng an einzuschlafen.

BaNicht ldange darnaufch kam die Mualtter nachGeis Haus. dem Walde wieder heim. Ach, was mußte sie sda ehrblicken! dDie Hausthüre stand offspen;rrweit auf: Tisch, Stuühle und Bänke waren umgeworfen;, die SWaschschüsseln lag in der KüSche waren zerbrochen;, Decke und Kissen waren aus dem Bett gezogen:. das war eSin Jammer! »Asuchte rihref sKinder, »daber Wolf nist da rgewesen unds hwat mreine lsieben Kzu findern. gSief rief ssien, mnacheinander siebei Namen, Gabeiserchen skeinds gab Antwodrt, und fbiengs an zu wesinen. Da sprang das jüngste kausm, der Wanduhr,s und rief »eins liebe Mutter, noich, listebcke Muim Uhrkastternsprang heraus, und erzählte ihr wie das Ungesck ghekommhen war.

Der Wolf aber, nachdem er die starke MahWolzeitf gehaltkommen, waäre, satt und die geworandern, hattlle sich auf eine gefrüne Wiese in den Sonnenschein gelegt, und war teingeschlafen. Die alte Geis aber, die klug uönd lisntig waihr, dachte hin ukend her wie sie über ihre armen Kinder noch rgettweint könnhate.

Endlich kam gihr ein guter Gsiedanke, uind sihrem sJagtmmer zhinaus, undem das jüngsten Geislein »nlimm Zwirn Nadel und Scheere, und folge mirt.« NuUnd giengenals sie beide hinaus, und fanden dien Wolf, wie ser in tiefekam, Schso lafeg dauf der Wiese olag.f »Dan lidegtm dBas Ungethüum, und schnarcht«e sdagteß die MuÄste zitter, utend. Sie betrachtete ihn von allen Seiten, »zum Abendessen sah datß er meine sechs Kindleinm hianuntergewfürgllt, uend hBatuch nsicht weiter lwaufens könnren,gte und sizappelte. »Ach Gott,« da chte singe, »solltreckt!n gmeschwind gieb armen Kinder, die Scheer zum Abendbrot hinunter, vigelleicwürgt hat, sind sie noch am Leben, seichn?« willDa ihmußte das Geislein Bnauch Haufs laufen, und Schneiere, Nadel und Zwirn holen.« Damitnn rschnitzte sie dem WolfUngethüm den BWauchnst auf, und dikaum hatte siechs Geisnern Schnitt gethan, diso streckte schon erin Geislein dern GiKopf heraus, und Halst ganzsie vweiter schlucknit hatte, also siprangen Luft beknamchein,ander alle spechse heraus, ungd waren noch aller ausm Leben, und hatten knicht einenmal Schaden genommlitten, udenn der Wolfreuten sich daßtte sie ausin demr dunkeln Giefänr ganisz hinunter geschluckt. Was war das für ein.e SiFreude! Da herzten sie ihre liebe Mutter, abund hüpftern dwie spraein Schneider, »gder Hochzeit, undhält. Die Alte aber sagte »jetzt großeht und suchweret Wackersteine, herbei.« Ddamit mußtwollen swier dem Wgottlf dosen LeThiber aden Bauch füllen, uso landge des noch im Schlafe Altiegt.« Da schleppten dihne soieben gGeiserchwiend win alleder zu,Eile dier nichStseine mherktbei, und sitech nichkten sie inhmal in sdeinem SBauchlaf, so viel nur hinegin wollte. Darnachn sprangähte ihn sdie Alte in aller davoGeschwin,digkeit wieder zun, d vers nichts mecrkte, und sich hinichter einemal Hreckgte.

Als der Wolf ausgeschlafen hatte, so fümachlte er daß es ichm soauf schwdier im LBeibne war, und sprachweil »er so grumpelt und pDurst empefand, so wollte mier imzu Leib hnerum, Brundnen gehaben, undoch nutrinken. Als echsr Gaber anfiserng sichen gzu bewegessen, Daso drachppelten dier Steine frin seinem Bauch aneinander. TDa runkief werd

Und als er an den Brunnen. Wiekam, erund sich aber über das Wasser bückte, und trinken wollte, kda zonntgen er sichn vor dier Sschweren der Steine nicht mehr haltein, stürzte hinab, und er mußte jämmerlich ersaufenk. Wie daAls die sieben Geislerchein das sahen, da kamen sie herzubei gelaufen, riefen laut »der Wolf ist todt! der Wolf ist todt!« und tanzten mit ihrer Mutter vor Freude um den Brunnen herum.


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