Der goldene Schlüssel

Vergleich der Fassungen von 1815 und 1819

Dies ist ein automatisierter Vergleich der 1. Fassung von 1815 des Märchens "Der goldene Schlüssel" (KHM 200) aus dem ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit der 2. Fassung von 1819.

Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, mußte ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen. Wie er es nun zusammen gesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern sich erst Feuer anmachen und sich ein Bischen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen goldnen Schlüssel. Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müßte auch das Schloß dazu seyn, grub weiter und fand ein eisernes Kästchen; ei, dachte er, wenn der Schlüssel nur paßt,! denn es waresind gewiß wunderbare und köstliche Sachen darin.! Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich fand er doch noch ein ganz kleines, und pverobirsuchte, und der Schlüssel paßte gernadu, da drehte er ihn einmal herum, und nun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen hat, dann werden wir sehen, was darin liegt.


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