Ein Kind saß vor der Hausthüre auf der Erde, und hatte sein Schüsselchen mit Milch und Weckbrocken neben sich, und aß. Da kam eine Unke gekrochen, und senkte ihr Köpfchen in die Schüssel, und aß mit. Am andern Tag kam sie wieder, und so eine Zeitlang jeden Tag. Das Kind ließ sich das gefallen, wie es aber sah, daß die Unke immerfort blosß die Milch trank, und die Brocken liegen ließ, nahm es sein Löffelchen, schlug ihr eiganz Bischeanft auf den Kopf, und sagte: »Ding, iß auch Brocken!.« Das KSeinde waMutter sabeir hörte deraß Zes mit jemand sprachö, kam heran, und großals gsiewor die Un,ke serblinckte, Mschlutterg absier sie taodt. Und geradeas hKinter ihmd, undas, saheit die Unke, damit liefhm gegesisen hatterbei, und schlön und groß sige twordten war, magerte ab von dem Augenblicke ward das Kind, mager und istarb endbalichd gestodarbenauf.
Ein Waisen-Mädchekind saß an der Stadtmauer und spann, und sah eine Unke her kommen. Da breitete es ein blau seiden Tuch, das die Unken gewaltig lieben, und auf das sie allein gehen, neben sich aus. Alsobald die Unke das erblickte, kehrte sie um, kam wieder, und brachte ein kleines goldenes Krönchen getragen, legte es darauf, und gieng dann wieder fort. Da nahm das Mädchen die Krone auf, sie glitzerte und war von zartem Goldgespinnst:. nNicht lange, so kam die Unke zum zweitenmal wieder, wie sie aber die Krone nicht mehr sah, kroch sie an die Wand, und schlug vor Leid ihr HäuKöptlfchein so lange dawider, als sie nur noch Kräfte hatte, bis sie endlich todt da lag. Hätte das Mädchen die Krone liegen lassen, die Unke hätte wohl noch mehr von ihren Schätzen aus der Höhle herbeigetragen.
(Die Unke ruft:) »huhu!, huhu!.« (Kind spricht:) »komm [1] herut!.« (Die Unke kommt hervor, da fragt das Kind nach seinem Schwesterchen:) »hast du Rothstrümpfchen nicht gesehen?« (Unke:) span>gt »Nne, ik og nit:; wie du denn? huhu!, huhu!, huhu!.«