Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack

Vergleich der Fassungen von 1812 und 1819

Dies ist ein automatisierter Vergleich der 1. Fassung von 1812 des Märchens "Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack" (KHM 36) aus dem ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit der 2. Fassung von 1819.

Es war einmal ein Schustneider, der hatte drei Söhne und nur eine Ziege;, die Söhnalle mzußten ihsam beim Handwerk helfen, und die Ziege mußte sie mit ihrer Milch ernähren mußte. »Damitfür soll sie naunch alleihr Tage gut esaftig Futter habekämn, sollagten dier Söchneider, sund jeden Tag auf die Weide geführt Rwerden.« Nun mußten sie die Söhne nach auf dier WReidhe hinausführen. Der älteste fühbrachte sie auf den Kirchhof, wo schöne Kräuter standen und ließ sie da herum springen und fressen;. am Abends, als er mit ihr heim wollte, fspragtech er: »Ziege, bist du satt?« die Ziege antwortete:

»Iich bin so satt, ich mag kein Blatt: meh! meh!«

»Nun sSo komm nach Haus« sprach der Junge, faßte sie am Str,ickchen zogund führte sie heim in den Stall und band sie fest. Der»Nun, salgte Schustder fraglte sSchneindenr, Sohn,at ob die Ziege aucihr genFugtter?« zu»O, fressen gekpriegt achätte; der Sohn, antwortete: »sdie ist so satt, sie mag kein Blatt.« EDer Vater wollte aber selbst nachsehen, ob das wahr sey, ging in den Stall und fragte: »Ziege, bist du auch satt?« dieDa Ziege antwortete das Thier:

»Wwovon sollt ich satt seyin? ich sprang nur über Gräbelein, und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!«

WiDe der Schustneider dwasrd zortenig, glaubtief er sehinauf Sohund hsprabch zu dem ihJungen: b»eloi du Lügener, wars hast du zormeine Zieg,e sprahung hiern lauf,ssen?« nahm seinen Stock von der Wand und prüjagelte ihn fort. Thinagus. darauf Amußte andern zTag weitear Sohn die ZReihege am zweidten, der führte sdie Ziege auch unter lauter gute Kräuter, die fraß dsie Ziege alle rein ab. Am Abends fragls er heim wollte, sprach er: »Ziege, bist du satt?« die Ziege antwortete:

»Iich bin so satt, ich mag kein Blatt: meh! meh!«

»Nun sSo komm nach Haus,« sprach der Junge, zog sie heim und band sien Sfestall. »Nund, sfragte demr Aalte Schneider, hat die Ziege sihr Futteyr?« s»O, antwortete under wSohln, gdiefu ist so satt, sier mag kein Blatt.« Der Aalte giSchng wieider aber wollte selbst nachsehen, ginug hinterab und fragte: »Ziege bist du auch satt?« das Thier antwortete:

»Wwovon sollt ich satt seyin,? ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!«

D»Ei der SBösewichuster waschrd zornige und prügelter auSchneider, so einen zwfrommes Thitenr Sohungern zum Hlaussen!« lief hinaus.f, Endlicah mußte dern dritte Stohck und schlug dien ZieJungen zur Haufsthüre dhinaus. Die WReihe kam an den fühdritten., Dder wollte sich aucvorseh hüten, [1] und sucht der Ziege, das schönaftigste Futter aus,von dier ZiWege ließt auch nichts; übrig. Abends als er heim wollte, fragte er: »Ziege bist du auch satt.?« Sie antwortete:

»Iich bin so satt, ich mag kein Blatt: meh! meh!«

»Nun sSo komm nach Haus,« dsamigte zogder Junge und führte sie in den Stall und verband sicher an. »Nun, sagte denr Vater, dhaßt sdie sZiege endlich saihr Futter?« g»O, sprach defr Sohn, die ist so satt, sie mag kein Blatt.« Der Aalte Schneider aber wollte nicht trauen, ging wieder hinab und fragte: »Ziege, bist du auch satt?« Das boshafte Thier sprach:

»Wwie sollt ich satt seyin? iIch sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!«

D»Wart jadu Lügenbrut [2]! rief der auSch seinen ider im größtten SZohrn, mwillst Sdu michlägen zum HNaurren haben!« sprang mit einem rothen Gesicht hinauf nach s.

Derinem Stochk, usnd jagter wollauch den jüngsten Sohn fort. Nun swar elber mit seiner Ziege gaufnz dialle Wein, am andern tMorgeiben, bsprandch sier anzu ihr: »komm, liebes Thierlein, Seich will dich zunr Weide führten,« sinahm es ami Sttenrick und brachter dies ban grünest Hecken Kräund unter; Schafrippe und was die Ziegen absonst gern frhaßben undar lin dsien ganzweiden Tag.bis zum Abends. fDa spragtech er: »Ziege, bist du satt?« Sie antwortete:

»Ich bin so satt, ich mag kein Blatt: meh! meh!«

»Nun sSo komm nach Haus« spragtech der uSchneider, zogbrachte sie in den Stall, und balsnd er sie festgek. »Nunüpft habistte, fragtedu er ndoch einmal: »Ziege,satt!« dusprach er beistm dFocrtgehen; satt?« Ddie Ziege aber manchtwortet es ihm, nicht besser und auchrief:

»Wwie sollt ich satt seyin? iIch sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein,: meh! meh!«

WieAls der Schustneider das hörte, stutzte er unda sah erwohl, dasß er seine drei SöhKinder unschuldig foverstgejn hagtte: h»wart, rief er, du gottloses, und wankbardes übGerschöpf, dieu bsollst dichaf nicht mehr Zunter ehrlichegn Menschen soehen zolassen!« spranig, dhinaßuf, holter sein RBasirtmesser, seifte der Ziege den Kopf ein und schor ihn so glatet, wie seine flache Hand; darauf nahm er die Peitsche und jagte sie hinaus.

Nunz war der Schneider Ktraurig, daß er sopf kgahnz allein schein Leben zubringen mußte, und hätte gern seine foSöhne wiedertp zu sich genommen, aber niemand wußte wo scie hingerathen waren. Der älteste Sohn war indabeßr zu einem Schreiner in die Lehre gegangen, lernte fleißig und unverdrossen und als seine JahrZeit herum waren, und er wauf die Wanderschaftn wsollte, gab ihm dier Meister ein Tischgchen, deas sah gar nickht sonderlich. Eraus bund war von gaunz gewöhnlichtem nuHolz, aber zuwenn smagns hinstellte und sprach: »Tischgchen deck dich!« soja, da wars dasuf Tischgeinmal mit weißnem Tsaubern Tüchlein gbedeckt, eiund silberner Teller stand da, sein Telblerne mit Messer und Gabel lund aguf Schüsseln Gesottenes unda Gebrateines, vso viel nur Platz hatte, und ein Cgristaoß Gllglas mit rothem Wein gefülleuchtete, und rueind herum dias Herz slachönste. Nun Sdachüsstel der junge voGesell, Edu hasst gen.ug Damfür dein Lebtag, zog guter vDinge in derg Welt umher und bekügmmerte sich gar nicht diarum, ob ein Wirthshaus gut oder schlecht war, und whatte er Lust, so kehrte wer gar nicht ein, sondern im Feld, im Wald oder inauf einer Wirthesstube, wo er war, nnahm er sein Tischgchen hivom Rücken, stelltzte es vor sich und: »Tisprachgen: »deck dich so wagtr alles da, waso sein Herz begehrte. Endlich dachtte er, du mußt doch deinen pVaterä wieder sehen, der wird dich mit dem Tigstchchen Mgern aufnehlzmeitn.« Es trug sinmch zu, dalß ker auf dem Herimweg Abends in ein Wirthshaus kam, wo darin viel Gäste schoaßen, alldie vhiersammßeltn wareihn, swillkommen fund spragtchen ihn, sob er mitewass haben wollte, sollte er sich zu ihnen setzen. »Nein, antwortete: nder Schreiner, »abich will euch die paar Bissen nicht von dem Mund wegnehmen, lieber sollt mithr meirne Gäste ssein.« DaSie meinten er trieb seinen Spaß, aber er stellte er sein hölzernes Tischglein mitten in die Stube, und sprach: »Tischgchen, deck dich!« dDa warst alsbald mit Speisen besetzt, die der Wirth gar nicht hätte herbeischaffen vollkönnen und wovon demr koGeruch den Gästben gar lieblich [3] in die Nase stieng. »Ei, ists so gemeint, sprachen sie, so wollen wir zulangen, rückten heran, zogen ihre Messer und ließen sich’s wohlschmecken, denn wenn eine Schüssel abgehnobmmen war, kam alsbateldlte sich eine andeure avon ihrse Stelle,bst uan den alleeren GäsPlatez. So wuarden hsierrl micht dem Gesellen guteractirt. Dinge, der Wirth gabedr stand in einer Ecke und sah zu und wußte, nicht was ennr duavon deinken solchltes, Tisprachgen hättabest,r r stich: du»so einen rKoch könnte ich bei der MWirthschann,ft undwohl Nbrauchtsen.« aAls ders fspät waremd, legten Ssichre diner Gäste nach eingander schlafen, und der junge Gesell war, auch zu Bett gegangen und hatte sein TWünschtischgchen in eine Ecke gestellt. haUm Mitte,rnacht aber macholte sich der eWinrth auf, denn die Gedanken ließen ihm keine Ruhe, ging in seine Rumpelkammer, holte ein altes Tischchen, das gebraden so aussah, uwie das Tischchen deck dich, stellte edas fürin die Ecke und vertaus ächte hes mit dem guten. Am andern Morgen früzah sltande der gute Geselle daus Schlafgeld, nahm sein Tischgchen aus der Ecke dmit, dachte gaufr nicht, der ein falsckhen,s hätte und mging seiner Wege. Zu Mittag kam er bei seinem Vater an, der freute sicht von Herzen, daßls esr ihmn vwiedertsah und spracht: »nun mein Sohn, was hast du geler.nt?« E»Vater, giangtwortete er, ich bin eimn uSchreiner geworden.« »Was hagste zdu svon deir Wanderschaft mitgebracht?« Vsagte der: Alte. »soVaterg, das beste, nwas icht wemitgebracht uhabe, ist das Tischchen da.« bDekümmr Schneidert sah es an ucnd sah, ndaß es ein altes, schlechtes Tisch chen war, aber der Sohn sprach: »Vater, es ist ein Tischgchen deck dich,; da könnwenn wirch das hinstelle Tund sage ihm Ueberflußs sollt sich debcken, Derso Vaster frhen autch die schönsten Gerich,te darauf und lein Weßin dabei, der das Herz erfreut; ladet nur alle Verwandten einla, damit sie sich erquicken und werlaben können, denn das Tischchen macht sie alle satt.« Als nun alle Verwandten beisammen waren, stelltzte der SohnGeselle sein Tischgchen mitten in die Stube und sprach: »Tischgchen deck dich!« Aaber daes Tlisichg nichts sehen und es blieb so leer, wie ein anderer Tisch wauch, der die Sprache nicht voer,steht. dDa sah der Sohn wohl, daß esr ihm vgertauschtohlen war, schämte sich;, daß er wie ein Lügner da stand, und die Verwandten gingen ungetrunken und ungegessen wieder heim. Der Vater aber mußte fort uschneid Vatern, und der Sohn mußtbeni weinedm Meister zum Hain dwierk gArbeift gehen.

Der zweite Sohn war zu einem Müller gegangkommen, als er ausgelerntd hatte, gabei ihm digesler dent. EseAls Bricklebrit znumn Gescheink,e so oft mJanhre zu iherum shagtte:, »Bspriackh der Müllebr: »weit!«l du dich so fingwohl ger han Ducalten hauszut, speieno schintenk und vorn. Mitch dir esinemn Esel, kam der zineht dasselbiger Wnicht und trägthsh aus,ch wo skeinem BrSäcke!« »Wozud ist er dasnn Tischnütze?« fragen deckr dich junge Gestoellen war. E»Der ließ speich fürst Golich tracntiworten,te und wier diMüller, Rwechnung kam,du gihng er in den Stall zuf seinem ETuch stellst und sagprichste: »Bricklebrit!« daso hattspeit edir mehrdas Dgucaten, aThier Golds tücker braucs, hinten kund vornnte.« »Der Wirth aber hatte das mist aeinge secheön,e stSand auf in dcher« Nspracht, bander das Goldeselein lose, und sanktellte seinenm EMeistelr undafür hzog in. Mit dies Wemlt. zWog er hinkam, Mowargen ihm deras Müllberspurschte forgut genug, und wußtje nichtheurer, daßje lieber, bdetnn er kogennts wbezarhlen. Als er hesimch kam znun seinem Vatwer, sanigte in der auch: »lWeblt lustimg, ich hab daes Eselhein, Bridacklhteb erit, undu smußt doch visel Goldhen, wals deihn Vater wünsmacht, Da lmit derm VatEserl wierd er alledich Vgerwn aufndten hmeinladen,. eiNun gtroßesug wesißechs Tzuch, ward mittenr in die Stube ausgselbreitet, deWir Ethsel haus dekam, Stallwo gseholt,in Brunder auf das Tuch gewestelltn war. Der Wirth wollert spracih:m »Bricklsebrit!«nen Esel abner uhmsoenst, abesr ker spramch: k»nein, Ducatmeinen zum VoGrauscheimmel, den. Daführ saich ser,lbst in den Staßll erund betrogeind war,ihn feschämt, denn sich mundß trwieb ssein, Handwo erk sicteht.« zDarauf efrnähragten.

D er dritten SoWirthn, wars zu habeinem Drec und hslierß gegaihngen, das berste auftischenkt.« Der Wirthm maufchte diAugen Waunders dachafte: einenr, Sackder mit seinem Knüpp Esel. Soselbst ofanbindet, der sprhat auch: »Knüppicht viel, azus dvemrzehren; Sack!« lso sprangber der KnüppGeselle hin dier Tausche griff und tanihm ztwei unGoldstücker gab, um denafür Leinzutkaufen herum, und schlugo slief erbärmlich. Derund Dresuchslter das ber hastte gehört, daß seine Brüder in einem Wirthshausftre ihrben erwkorbennte. SNachätze vder Mahlorzenit sprachätt denr Geselle: »walso zog er bin ich dafür ssechulbdige, sagt»Noch e,in dpaßar Goldstückei« antwortete Brüder eWin Tiscrthgen; deckr dGast grich,ff uind dien ETasel Bricklhe, aberit bsekommein, Geld wasr ger abder dazu iEn dem, Sdack nahmit sich führe,r das Tisey noch köstliucher und ginochg vmielt mehr werthinaus. Der Wirth war neugißterig, meinichte, wallers gutendas Dingbe wären drei, utend wsollte, schlich ihm nach under Nsacht, wie er in den Stall ging und schautze adurch ein Astloch holein. Dder DrecThsleüre. Da ber haeitete sdeinr Gensell Sdas Tuckh unter sdein KopfkiEssen gelegt, wie nun de rief: W»Bricklebrith kamlsbald ufindg dars Eselein an, zGog,ld zu sprach er:ien Kvonüpp hinteln aund vorn, daß es ordemntlich Sack,uf das fTuchr nieder Kregnüppelte. »Ei der taus demnd! Ssprackh übder den Wirth, hso er,in Geldbeutanztel mder ist nichmt und prügbelte ihn Also derbärm Geselle seine Zech,e dbezaßhlt hatter, legtern ver spraich das Tischglafen, deckr dWicrth und dabenr Esel Brickhlebritch wien der Nacht herauszugeben., Dbamitnd zog einuen anderng Estel Sohan hedim,e brachSte alles, seiunemd Vaführter, undas Goldebtse mleitn ihm und seinen Brüandern in GStalückl. und FMorgeuns zog de.

Dier ZiGegse abller wafort, meinte, er hätte seinen FuchEshöhle gela ufen.d Wihatte einuen andern. FZuchs heMimttag kam, under bein seinem Höhle guckVater an, der funkreluten sichm, als er ihn psaarh gund sproßeach: Aug»mein eSohn, was bist du gegworden. Vor»Ein SchrMülleckenr, lief ber forVater,« da begegntwortete ihm der. Bär »Nund was hagste: »Brdu von der FuWanderschs, wasft mitgebrachst du fü»Vater, ein Gen Esiel.« Spracht?« der Vater: »Einsel grimmigebts Thier sitztauch, in mweinerns Höhlwe mit er ntsetzlichents feurigen Augenst»DJas, will isprach dier Sohn, eraus ist aber eiben, Goldesagte dler Bärin, und sag ingch zur ihm: Brickle,brit! wso speit es Gold erin gabnzers Tuchink voll. Lam,ßt nur alle Verwand dite Arugfen, sich wimmll sie rneich smach,en.« kDa wuridegtn alle Ver wauchndte Fubercht,ufen und als sief wbeisammedn waren, sprach zuder Mück.ller: D»macht kam eine Biwene igef Plogenatz« und fbrageitete wdas sibehste dTuch soauf vdie Erdrießl, das ichm Haus war?, und »Es sitzt eidann grimming Thier undem Fuchszog seinen Eseinl herein Höhund stellte, ihn darauf. Als er nun rienf: w»Briklebr nicht verjageund Dmeinte, Bdiene Goldsagt: »iüchke bisollten ein gdering Stubes Thier, umsprindgen, zeihr achgtet msichs, daß der Esel nicht,s davion velleichrst kand, denn nicht jeuch abder hEselfen.« Flbriengt des so weit. Dar maufchte er ein dielang FuGesichshöhlet, und sticaht, dier Zibetrogen waufr, dien plattVen rwasirndten Kopf, da spber gingten sieo auf,rm schreit m, als sieh! gekommeh!n lwauft forten, und nier mandußte sich weißeder beis auf deinem Tag, wo siMüller hverdingelaufen ist.

Ein SchnDeider hadritte Bruder war zu einem Drechnsle,r in die wollt’ Lehre ngegach ngeina und mußte am längsten lernen. Seine Brüdier Wabeltr schricken, da solltben siehm, wasie rechtsc ihaffenesn lergangen, wäre und damwite sie nder Wirth nocht am letzten Abend um ihre aschönen Wunsgch-Dingen, bgekbramcht jhätte. Als der Dreinchslenr Pfannkuchen uwandern wollte, sprach seinen HMellister zu ihm: »weitl aduf denich Weg.so Derwohl ägehaltsten, zsog aus uchenk ich dir kdam zu einemn Sack, darin liegt ein Knüppel.« »Den MSack kann, derich wohntel iumhän geiner, Nußspracha der Geselle, war aber gewas soltl igch den Knüppel drin tragen.« »Das will ich. Edir sagen, sprach zu demr SchnMeidster:, »wennhat duir jemand eine HLeeride an dem Berg weidethan, ruf ndur: hKnütppen willst, ausollst du einm gut GesSachenk! vso springt mdir habder Kn;üppel docheraus mußnter die Leute undich itan Achzt ihnehmen, vsor einem Halustig am Fußef desm BRücken hergsum, daß gsie achts lustiTage zu, mdarn achö rtuhen immüssern Musik und Tanzgesichrei, trnichttst du reigenmal hinnein,; so ists mit unsd vorbei.«her Dläßt er Snichnet ab, als bis deru wzu illihm sagste: ei»Kn, triüppebl dien Heerden Saufck!« Da dean Bkterg, ihütm deter Gesie flleißig, blhing debn Sauchk iummer und weit vonn deihm Hjemand zus. Einmalhe kaber,m und auf dein Lenib Swonnlltage, so sprt’ach er,: wi»Knüppel gar lustig desm Sack!« da spriang wader, Knüppel aus dem Sachtk, eiunmald isklopfte keinemal, ging achin dein,m tanztde, urnd war vdergnügt. AlsRock oder Waberms wieauf derm hRückern aus kam,und war teste Ngar nicht, und dbis er gaihnze Heerdest fauszort,g und das ging erso mit geschwerem Herzeind, zudaß, eh sichs einemr Hverrnsah, undie gReihe stchon and ihm was er gethan. Der Herr iNun kam der NußsDrechasler waruch gewaltignes Aböends, in docas Wirthshaus, wo seilne Brüder besto hlen waren. Er legte seinen DiRanzenst vordentl sich vauf dern Tisechen, und weirzähl ter auchvon stlichen Dingen, Fdiehl auf der offWelt mancherzigmal gestafunden, schwürdenkte, erals ihm ein Tischgchen deck dich., Der Schinein Goldersel, wdas wär damitber vonoch Hallerzens zufrnichts gedgen und machten siSch auftz, den Heimwegr zu seirlanemgt Vhatber. Uunterwegsd kdam er in seinem WirthshSaus,ck da lmit er sich vonführe. dDemr Wirth espintzte besondie Ohren Stubend gdachteben,: was magt das se,yn? aller braguchten keDinge Esseind undrei, daschloß sollte ich ebin. Der Wllirthg dauchte, wasnoch mhag dber wund. Derliche Gast vostrhaben,kte schlich sidarnach hinauf, die Bank und leguckte duren Sachk dals SchlüKisselloch,n da sah unter widen Kopf. Als der FWiremdeth eineun klmeinten, Tisch voer sichlief sfestz und sonste, »Tnischgeman deck dich!«n spderach Stund alsbalde dwasr, bging ester Esshenrbei und Trfinkg an, den Sack vor sich stehenig hatte.zu Der Wirth mückeinte, und dasran Tzu ziscehen, wär noch b esser für ihn svielbleicht her,vor langen und einen andern Nachunt, aerlsegen dkönnte. Der FDremdchsler fabesr hatte schon liange auf, iholn gewartet, wie nun der Wirth esben einen herzhaften Rus,ck thund stewollte, erinef ajender: »Knüppel aus dem Sack!« alsbald fuhin,r das Knüppeblchenso heraussah., Adem MoWirgenth zogauf der Schn Leiderb fort und merktieb nichtsm von diem Betrug.he, Alsdaß ers heim kam ne Art hlatte. Der seWirth finemg Vatn, jämmerlich zu schreien Glück, und jer wlauter fero schrie, und wollesto besser gschlug es ichm den Taskt Wdazun auf derm proRücken, bis er en, adlleinch allzur Erdes fiel. Sprach der Drechslen,r: »willst du jetzt das Tischgchen deck dich« war umsonst,d desn bGolideb sel wieder, heraus geben? oder der juTanz ge Scht von neiduerm san.« »Ach nuein, dspraßch der Wirth, ich geb allestol gern waher.

Daus, beklamßt nur dern zwkleitne Sohn sTeufel wieder in den PfSanncku kriechen unSprach der HGeseller,: »diesmal solls geschehen, aber hüt dich vor Schaden diann sprach er: W»Knüppelt gin dehn Sack!« und liesß bihn ruhessn.

Nun zog der maDrechslen. Er kam auch zu ndemrn HeMorrgen mint derm NußTischalche,n dienteck dichm launged Zdeitm trGoldeuselic h,eim zul setztinem Vabter. liDeßr efreute sich, auchls verleiten, gihng insah undas Hsprach: »nusn, mwacs haste sichdu geluserntig, t»Vanzter, uich bind vein Drechsloer dige Heeworden.« Da mußte er se»Einen Abschiöneds Handwerk; was hmen,ast du aber Hvon derr Wabnder schenkafte mitgebrachmt?« »Vater, einen EsKnüppel, weinn er zu dem sprSach:k.« »rEin Knüttppel, undas ist was rechüttels!« dich»Ja, wiaberf Goldsag hinter dich: uKndüppel voraus dich«em dSack! so spreginegt er heraus Golund von tallenzt Semiten. Dderm, Schneider gming vergnügt naicht Hagut ist, imund Wdamirt hshaus aber vertich daus Tischtchen ihm derck Wdirtch und den EGoldesel mwit eindemr gemeiwonnen. uLaßt ndur wmeine Brüder unachd Hauslle kVerwam und stein kommen, Vatich will sier reicher machen wollte,und wars vorbpeisen und etränken.« umAls seie nun Galück gle breisacht.

Emmendlich ward dern, driecktte Sohn mit der Aein Tusstch attungf, inholte dien WEselt geschickt und der versprachs: »liebessr Bruder, znun masprichen mit ihm.« ErDa drientef demr HMüller: »Brniklebrit!« Ein! dera Nußschpralngen gdietreu Golidstüchke, und damitß ers klanichtg iun das gefähörlten nicht eher Hauf, als gbis dierathe, vLersutopfte alle ihre Tasichen diangefüllt Ohratten. mit BDaumwnn hollte under alDrechsler das JaTischr chern umnd waspr,ach: überliefberte eBr ihm udie ganze Heerde, nund kesprin Stückh fezu ihltem.« Da sagtrief der HSchreiner: »Tischchen mußdeck dich bealsonders bealohnen, da hwastr du einens Ranzgen darin steckt ein Knüppel, und svobald dlauf besprichset:zt, Knüppelun awusrden diem RVerwanzdten, geso spreingst er heraus und wgehtränkt und gingen Lveurgnügte durnach Haund durchs.« Der Schneider machtber mit seichnen damrei Söhnen lebte avon nufn dean Heimwegn Glück und kehFrte bei udem .

Wo irsth abein,r dier sZiege hingekommen, beidien BrüSchulde warn, daß dihre Gdresi Schneiders-Söhnke abfortgenjagt wommrden.? Erdie warlief sein eine RanzFuchshöhlen; als nufn denr TisFuchs heim kam und erzählte voin sein Haus schauten, Brüda funkerlten: »ihm aus der eiDunke lhaeit ein Tischpaar große Augen dentgegen, er erschrak und lich,ef wieder andezurück. Der Bär beingegn Goldestel mitgebrachtm, undas ist alles recht gut, dabß der niFuchts gegeanz davers,tört wasr. iDa sprach daer: im Ranz»Brudenr Fuchabes, dwas kmannchst dieu ganzefür Welt in Gesicht beza»Achle, antwortete Dder Wirothe, ward neuin grimmig Thier sigtzt uind hofftmeiner dHöhle und Schatz aumich nochmit zfeu kriegen. Als ugesn Nachngeglotzt!« w»Dard,s wilegtel sich deir Sschon heraustreidbern,« spraufch dier SBär, ging mit ihm zur Höhleu und schaute hinein, Ranzen legtes er untaber dien Kopf. Deur Wirth bligebn aAuf ugend wsarteteh, biskam die Furcht daucht düber Scihnei, der sgleichlafe feallst, da uszogi ungd evor hderzu,m holtFe einend andernicht RStich hanzlten, und wollte. demEs Schbegegneidter seinenhm untaber diem Kopf wegzBiehen.e, Ddier wamerkte, dabß er wanicht gebliebean,z uind als einer dLustigkeit Hwar und des Wiprtachs: me»Bärkte, riefwas er: »Knüppel mauchst demu Ranzein Da spverang der Knüppießl ich Gerausicht?« »Ja, es sitzt dir aufch dein Wgrimmig Thier mith ueind paarüge Glotzaugen ihn deso wichrotig,hen Bruders Haufs, dieas Knhinauszujagen fsiel und sehwir zum Gnade schriewach.« Die Biene sprach: S»ich bin eidern liarmeßs, schwabchers deDing, Knüppeldas ihr nicht im Wehger ruheanseht, abis der Diebch will dasoch Tiscehgen, deckob dich eundch dhen Goldfeseln herkaus gabnn.« Dannrauf zflog sier mitzu den drei WFundchshöhler, setückzten sich der Zimege aundf siden glebatten, vgeschoren en Kopf und stanch sin Reichthum und Glückso geewaltigkeit, und dsier Vater ufsprangt, me:h! »meinenh! Pfannkuschrienh, und mwie toll in dien HWellert habinein lichef, und weichtß uniemsoanstd auf diesge Stunde, wo sie hingeblaufen ist.


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