Es war einemal ein reichern Mann, wurder lebte lange Zeit vergnügt mit seiner Frau, krank und als sie fühaltten, eindaß einziges Töchterlein zusammeEn. Da ward die Fherau krank, und als sie todtkrank wardm, rief sie ihr einziges Toöchter und sagte: »liebes Kind, ich mzuß dsich verlassen,s abBertt weunnd isprach: o»blen imb Hifrommel biund gut, so willrd ich auf dichr hderab sehen, pflanz ein Bäumlein auf mein Grab, und wenn du eGotwas wünschest, schüttimmele daran, beiso sollst du es haben, und wenn du sonst in Notch bwist,ll svom wHimmell ich dierab Hülaufe sdich blicken, nur bleib fromm und gut.«m Nadichdem sieyn.« dDas gesragt,uf that sie die Augen zu und staverb; das Kchined. Dabers wMädcheinte ugindg pflanztje dein BäumleTag hinaus auf dasihr Grab, und brauchtwe kein Wasser hin zu tragen, und es zu begließen,b denn es wafr genug omitm seiunend Thränengut.
Der Schnee aber deckte ein weißes Tüchlein auf deras Mutter Grab, und als die Sonne es wieder wherabggezogen hatte, und das Bäumlein zum zweitenmal grün geworden war, da nahm sich der Mann eine andere Frau.
Die StiefmutteFr aberu hatte schon zwei Töchter, vondie sihre mit erins Haus brachten, Maunn,d die schön und wareniß von Angesicht schön, von Hewarzen, aber garstolz und hoffährtig und bös. Wie nun die Hochzeit gewesen, und alle dreiz ivon das Haus gefahrzen. kDamen, da ging eine schlimme Zeit für das arme KStiefkind an. »Was machtwill der garstige Unnütz in den Stuben, sagte die Stiefmuttepr, fort mit iachr ien dsie Küche, wennr sie Brodt essen will, muß sies erst verdient haben, sfort miet kann unsdere MKüchenmagd seyn.« Da nahmen ihm die Stiefschwestern dseine schöne Kleider weg, und zogaben ihm einen alten grauen Rock alten: »der Kist gut für dich!« sagtel sanzuziehen, und dann lachten sie es aus und führten es in die Küche. DaNun mußte daes arme Kind so schwere Arbeit thun:, früh vor Tag aufstehen, Wasser tragen, Feuer anmachen, kochen und waschen. uDabei thatend ihm die Stiefschwestern thaten ihm noch alles gebrannte Herzeleid an, spotteten es, und schütteten ihm die Erbsen und Linsen in die Asche, so da mußte es den ganzen Tag sitzen und sie wieder auslesen mußte. WAbends, wenn es müd war, Abends kam es in kein Bett, sondern mußte sich neben dem Heerd in die Asche legen. Und weil es darum immer in Asche und Staubig herumwühlte und schmutzig aussah, gnabnnten sie ihm dens Namen Aschenputtel.
Auf eine Zeit Estellte detr Köniug esinench Ballzu, dan,ß der sollVater ein maller Prachtin drei Tage dauMern, und ssein Soziehn, der Prinz, swollte, sich eine Gemdahlin fraussuchgten; dazu wurdenr die zwbei stolzden Stieftöchwestern, wauchs er ihngeladen. »Aschenpumittel bringefen siollte,? komm Schönerauf, kämmKle uns dide Haare, bürsagte uns die Schuheine und schnaPerllen sieund fEdelst, wir geheine auf dien Ball zu dwem Prinzten.« »Nun, Aschenputtel, gab siprach aller, Mühe und putzte wasie willsot gdut es konnte, sie ghaben?« ihm »Vabter nurdas Scheltworste dazwReischen, und als sieuch auf eurtem Heimweg waren, fragtden sieHut sptößt« antisch:wortete »Aschenputtel,. du gingst wohl geErn mit kauf dte nun Ball?«für – »Ach ja, wdie kann ich aber hingdehen, Stiefsch habwe ksteirn die Kleider.«, – »NPeirlen, sagteund Edie ältesteine, und asuf wär demir reRüchtkweg, daßls duer diurch dort sehinen ließest, wigr müßtnen Buns schämen, wenn drie Leute hörten, daß du unsere Schwester wäresift; du gehörst in die Küche,m da hast du eine SchüHässel voll Lreinsen, waunnd wstir wieder kommen muß siehm gdelesen seyn, Hund hüt dich,ab. dDaß keine bösrach er darunters Reist, sounstd halst duer niachts GHautes zu erwkarten.«
Damit, gingenab sie fort, und Aschenputtel sStand und sah ihnen naftöchtern, und wals esie nsichts mgehr wünsechent konnhatten, ging es traurig ind diem KüAsche, und schüputtetel die Linsen gaufb den Heerd, da war es Reins grvoßer,n großderm Haufsenlbusch. »Asch, sagte es und sepufzttel dnabhm eis, ging da muß icht dranzu leseiner bis Miuttern Grachtb und darpf dilanzte Augens nicht zdaraufallen lassen, und wenn sinte mir noch so wseh thunr, wenndaß das mReis vone Muttser wüßte!« Da knineten es sicTh vor dänen Hbegoßerd in wardie. AEs wuchs aber und wolltard ein aschönfangenr zBaum. leAschen,puttel gindemg faloglen zwTagei wdreiße Tmaubenl darunterchs, Fweinster und sbetzeten sich uneben die Linsallenmal kaufm dein HVögleerd; sie nickten mitauf den KöpfchenBaum und sagten:ab »Ascihenputtelm, wasollen wir dir helfen Linsen lesen?«ich »Ja, antwortete Aünschenputtel:.
Am aundern Morgwen kamen du die in zwei Schwestundern win edier Küche, ausgelesend halst, sieo saollst du mitgehen,.« daßNun Aschenpuüttelte sie ihm die Linsen rein gdiele Aschen, waren sie böse,r denn asie wollten es gern sMädchelten, ugindg davor sdie das nHicht konnten, rthubüren sie anach von dem BGall zu erzählten zu und sagtrienf: »Ascihenputtel,r dzas ist hmeine LTäust gbchewesen, beihr dem Tanz, deur Priteltäubchenz, der allersc ihr Vögleins unter auf derm WHimmelt, hakommt uns dazu ghelführt, undmir leinse von :
Asche nputtiel abder. mußteUnd sdie wieder kTämmubchen und puicktzen; da sagte dmie jüngste, diem noKöpfch ein weunig Mitleid fim Hngerzen hatten: »Aschenputtelik, wenns dunpikel! pistk, pika! unnstd dua hfinzugehen undie voübrigen außen durch die Feanster gucpiken, pik!« – »Nepink, sagtepik! undie älteaste,n daslle machgut sie nuKör faunl,ein dain hast du einen Sack vohüssell. Wicken, Ascheinputtel, Stunda lese dihe grutenm undwar, böswaren auseinander uschond sey flertißig, und wflogenn dualle swie morgdenr nicht rein haust, soda sbrachütte ich dir sies in die AsSchüssel under du Stiefmußt hungtern, bis dund sie alle hefrausgesuchte hast.«
Asiche unpd glaubttel, setztenun smich betrübt auf dien Heerd und sochüttzeite dige Wickhen azus. Da dürflogen. die TauAbenr wsieder hespreinach: u»nd thatein, freundlich:u »Aschenputtel, du hasollt keine wKleir dier undie Wickean lenset n?«icht »Jtanzen, –
»Bäumledin rüttelgund schüttelndins Töpfchen,wdirfe schöne Kleiderchterabnfür mins Kröpfchen!«
KDaum hkattmen es das azusgesagt,m da lag ein präKüchtig silbern Klfeid vor ihm, Pnsterlen, szweidene Strümpfwe mit silbßernen ZwiTäubckheln und silbherne Paintoffel und was sonst dazu gehörte. Asnach dienp Turttel träug alles nabchen Haus, und als es sndlich gewaschwirrten und angezogen schawärmtte,n da war lles so schVön wigle eine Rose, die der Thau gewaschen hat. Und wie es vor die Hausthüre kam, so stand da eHin Wagen mit smechsl fhedergeschmückten Rappen und Bediente dabei in Blau und Silber, die hobßen es hinein,ch und so gings im Gallop zu diem SAschloß des Königs.
Der Prinz abder. sah deUnd Wagen vor diem Täubchor halten, und meinckte eine fremdeit Prinzhressin käme angeKöpfachren. Daund gfing ern selbstan dpiek, Treppeik! hpinabk, hob Aschenputtel hinausk! und führte es in den Saal. Ufind als da dger Glanz dier vübrigeln tausend Lichter aufn es fpielk, dapik! warpik, espik! so schöun, daß jedermlasenn sich darübller vgute Körwunderte, uind die Schweüstserln. staUnden auceh da und ärgerteine sich, daß jlbema Stunde schönerum war wie sie, waberen sie daschteon nimmfermehr, daß das Aschenputtelig wäre, das zu Haus in der Asche flaog. Der Prinz abller tanzte mwit Aschenputtel und waerd ihm königliche Ehre angethan.us; Er gedachte brauch btei esich: ich soll mider eStine Brafmut aussuchten,r da weiße iSch mir küsseilne als undiese. Füfr so lange Zeiute in Asiche und Traurigkeit leaubte Aschenputtel nun mitgehen Pracht zund Fdürfeude;n. als aAber Msitte sprnacht: kam, »eh’ es zwöhilft galles nichlagents, standu ekommst auf, neigte sicht und wmie der Prinz bat, undu bhat, so wollte kes nicht länger bKleiben. Da führte es der Priunzd hinkab, unnste nicht stand dzer Wagen und wair müßtete,n und so fnuhr eschämen.« foDartauf ging Prachsie mit wihren zwesi gTöchtekommern wafort.
Als Aschenputtn nielmand zumehr Hdausheim war, ging eAs wichednputterl zu dsem Bäumlein auf der Mutter Grab unter den Haselbaum und rief:
»Bäumlchein rüttel dich und schüttel dich!nwimmrf GoldieKleiunderwSilbederfüberdmich!«
Dda nwarf ihm der BaumVogel ein golden und silbern Kleid herunter, wund mit Seider, und AschSilbenpr ausgesticktel hPanttoffe seiln. Daltes Aschzog enkleids an, undamit ging es zurück, maHochzeit. Ihre siSch das Gwesichtern staubiger und ldieg Stiefmutter kannten es nicht iun d meinten Asche schlafen.
A müßt Morgein darauf karemdens dKönigsfräulein Schwesteryn, so schön sah es in vden rdrießlich aus uend schwKleidegern austill. An Aschenputtel sdagchte:n »sihre habt wohl gestearn Abend vielcht, Freunde gehlaubt« – »Nein, es warläg daheinem Prinm Schmutz. Der Königssiohn dka, m ithm der hant dgergen Priunzd fnahm est beimm der geHand und tanzt, es hamit siehm. abeEr niwolltemand gekannuch mit usondst niemand gewußtanzen, walsoh daß er siehm gdiekomme Hand nischt.« – »Ilost es vielleichteß undie gewesen,n die in anden prächtigenr Wkagen mit, es aufzufordern, seprachs Rappenr: gef»dahrens ist?« sagtmeine AschTänzerin.«pu>
Es tanztel. –bis »WohAbernd weißtar, du da wollte es?« –nun »Inach stHandus igehen. dDer HauKönigstsohüre,n daber sprach: »ich sige vorbeifahren,« –mit »In Zukunftd begleib bte dich« deinn er Arbeiwollt,e sagte dihen, ältwestem und sahs Ascheönputtel bösMädche an, was brauchst du in dger Hausthüörte. zuSie stehen.«
Atwischenputtel ihmußt aber zum drittenmal die zwei Schwesteprang putzein, undas zum Lohn gTauben hausie. ihmNun warteinte Schüssdelr mKönit Erbgsesohn, dbis der sollVater siekam, reiund lesagten; »undihm, daßs fremdue Mädich enicht untewärstehst voin deras ArTaubeitnhaus wegzesprungehen,«. riefDa diachte älter: sollte noches nach. Aschenputtel gsedachte: weinn, nurnd mesine Tamubßten nichm Axt ausblnd Hackein bringen, undamit er das HTaubernhaus entzwei schluag ihm ein wekonig. Dinte; Tauben aber kamens war nie man dem vodarigen. AbeUnd uals sie inds Haus kagtmen:, »lag Aschenputtel, sollein wseir dir dinen Erbschmutzigen Klesidern?« – »Ja,
in >dier Aschlechteund seinsKtröübes Oehllämpfchen, bran>n >die guteninsmTöpfScheorn.«span> te>in.
class="fl">DieTaubennpicktens wiar geschwindedurch dieas Taubösenheraus,gesprund wargenbalund zu dem Haselbäumitchenfgertigangen, dannshagttenes die:»Ascheönputten Kl,eider auschüttgelethan und aufsBäumGrab geleingt, und der Vogel hatte sie wireddier weggenocmmen, es aber hatte sichöin seinem grauen Kittelchen in dierKücherzunterwAscherfen,gehsetzt.Am a
ufndernBTallg, aberlshüdas Fest von neuemdicanhub, undaßdu vor Mie Eltternaund Stiefschwestern wiederkfommsrt.«waren, ging Aschenputtelgizu dem Haselbaum ungd sprachin:»Bäumlchein, rüttel dich und schüttel dich,! wirfschöGold unedKSilbeiderhüberabfürmich.!«
Dda warfider Vogel einKleid herabnoch vielherrstolichzeresunKleidprächtigerab, alsdasm vorige,ngTanzg.von GoAldsund Edelgesteinen,dabemigoldgezwickelteStrümpaufeundgoldienePantHoffel; und als Aschzenpuitteldkamit, erstaungtekljeidet war, dmaglänzten übesrecht,wisedine Sochönnheam Mittag.,VorderThüre hielt eiKönWagen mitgsechsScohimmeln,diaber hattenhohe weiße Federbüscheon aufdemsKopf, und digeBedientenwaren in Roth und Gold gekleidet.,Als Aschenputtelankahm,estandschonbei derPrinzHaufnderTreppeundführte sie iandztenSaal. Und waurengesternalleüberihre Schönhemiterstaunt, so erstaunten sieheute nochmehr.uWendn dieSchwestern standernin der Eckamen undwarensblaß vufforNeid, und häertten sie gewußt, dpraß das Aschenputtelwaer,: »daszu Hauist meinedTänzerin.« Aschelag,siewäres nungestorAbenvor Neid.Der
Prinzwaber, wolltewissen,swefort undiefremdePriKönzessingsey, wsohernsgiengekommenit und wohinllte siefahren,uindwelchattesLeuteHaufsdes ginge,Straßbergestellt,diesollteprangAcihtmdarauforthaben,unddamitnsiden Gartenichintersodem Hauschnell.foDarin stlaufnd einkschönner,hattgroßeerdBie Treppe ganzbaumitPechvollbhestrerlichenmlaObssen. Aschenputtel,tanzteundftanztdenmistdiemgPrinzen,swgarin Frbeudhend undgedachter Könicgssoht anMiwußtternaicht. Auf einmal, wieo esmhittenigekomTanzmen war,.höEr wartete aber, bis denrGlockVater kam und sprachlag,dazufiel ihm:ein,»daswifremdieTaubMädcheneistgewamirnt,erntwischrakt undeich gltaube,zurdaßThüreshinaus undflogrechtdienTBirnbaum gespprungenhinunster.«WDeilrdieVabtermit Pedachbestrichen war,bsoliltebeinersvon dAschengoldenen Panputofftelnfesthängeyn,! und lin derßAngst dacht es nichtdaran,ihnemiAxtzunehmolen.UundwhiebesdenletztenBaumSchrittum,von daberTreppe that, da hatt’ eszwölfausgr nieschlmagen,d dawarWagenuf. UndPfals sierin dieversKüchwundenukamend, lag Aschenputtelstanda insdeinenr Asche, wie gewöhnkleich, dernn es war auf derduankdelrn Seitraße.Dvom Baum herPabgespriunzgen,whartteihdemnachVogeeilt,auf dermTrHasepplbäumchefanddierdschönengoKleidenenrPantoffwiel,derißigebrachntlosundhobseihn grauf,wKittelchern aber untgezogen.Am
hdrittenkam,wTarg allesverschwunden; dieLeuElternauch,ndiezur WaSchweausgestellt waren,kdamehinund swagtren,daß sgienichtsgesehenhätten.Aschenputtel w
ar froh,iedaßesrnichtzu schleimmnergMuttekommenrwaGr,ab undging nsprachHazus,daemstBäumchen:ckquote e> << /ins>sseipantrübes Oel-L>»Bäumpchenan,hängrüttelesdinchdeundSschornsüttel dich!n> wirf Gold und Silbegtr übersmichin die A!«span> chkquote.><>
Eclass="fl">Nun wähartefnichtmlangde,rsVogelkameindiKlebeidenSchwesternauchb,undas wariefen:»Aso prächenputtelig,stwiehaufesundochlkeucins gehabt, uns.«dAschdie Panputtoffelgähntwareundthgatnzagolden. AlswachtesazusdemrSHochlaf. Bzeitdekam,Lewuchßten sie abllernichörte es, wieasdsie vor Veirwunderung sagte:n»Gsolltt weißn,werdieverwüKönigscsohn tanztePriganz allessin mist,ihm undaßsiwenn es einderEauffordebrteg, sprabenchläg! der:Prinz»eshaistnurmeit ihr gnetaTänzt uerind a.«Als
sieswnun Abegnd war,hawolltergar niAschenputmtehr bleibenwfollenrt und das ganzerFeKönigstsohatn wollteinEndes beglehabit.«en,– »Es waberrecht, alswäspreangalle Lichm fort. Doch verloraufes seinmaen linkenausgeblasenzwgorlden,«ensPagntoffel, dieann dere.AKönigscsohenpuhattelwußtPewochlwerauf diefTremdppePstreinzchen lassienwund dar,an blierb esrsahängtekeinWörtchen.Der
PriNunznabhm ergedaen Schte,uhistund girng allesm anderenfehlgeschlTagen,so wirddir der Panmitoffelzu diemBrMaut findenhelfen,undließ beksanngte:mach»dien, welcher dieser goldenePantoffelSchuh passße, die solle seine Gemahlin werden.«AberDallenwafrer viel zukltein,ja mansichehättdienbeihrdenFuß niSchwesthineingebrachtn,undwärenildsiezwschöneiPFüße hantofftel ein.eDinzigergAewltesten.Endlgichngkamit diemReiSche auchain diebKammeider undSchwesolltern,diehnPanprobe zu machen; sie warenfroh, deunndsdiehaMuttenrkleineschötane Füße undgldaubten,i.unAber sie kaonntesnmichtfehlschlagen, wärderPgrioßenznur glZehe nichtzu uhins geinkommen.»Hört,undsagtedieMutterheimliSch,uhdwarhabtihr zu kleinMesser,undawrenn euichder Pantoffeldocihrnoch zudiengisMut, so schneideteuchr einStück vom Fuß ab,Messerthut eindbisprachen:we»h, wasuschadietdasZehe aber,es vergeht bwald und einevon educhwirdKönigin.«Da gbing die älteste,insoihbre Kammerund probirchstedenuPantoffel an, die Fußspichtzekamhinein, abehrdiezu Ferseußwarzu groß, da naehm sien.«dDas Messer unädschenittsicheinebStück vondierFZershe,abis,sizwängtedenFuß in denPantoffelSchuh hineinzwäungte.dSogingsie herauszudemPrKönigssohnzen,.und wiDedersnah,mdaßsieden Pantoffelanhatte,sagteer, dassey dine Braut,auführtesieinzum WagPfenrd undwollritet mit ihr fortfahren.WSie mußtern aber ansThordemkHaselbäumchen, das aßuf dem Grabe stand, vorbei, da saßen die zwei Taäubchen drauf und riefen:»Rucke di guck,! rucke di guck! Blut ist im Schuck:(Schuh),Dder Schuck ist zu klein,Ddie rechte Braut sitzt noch daheim!«
DerdaPrinzbülickteser auf ichren Fuß und sahauf dwienPantoffel,daquoll das Blut heraus,quoll. Nundwenda merkte er,daßserinbPfetrogendwarum,und fühbrachte die falsche Brautzurück. DwieMuttder naberch Haus und sagte:zur»daszweistenTonichter:»ndimmedurechte, dienPandere Schwestoffer sol,lundwen Schuh anziehen.« Sierging in die Kammerzund kurzam mist,sodenscZehnen in denlieSchuh, abervorhintean dienZFehrsenwabr zu groß.«Danareichmtesiehr dienPanMutofftelr einihrMeKammsser,undalsprach: »hau ein Stück von der Fuß zu geroßsewarb,dwann du Königin bißst, brauchsiet dieuZähnicht mehr zusammenFuß zu gehend.« Das Mädchen hitteb eingroßStück von denrZFehrsenab,uzwänd drückgte denPaFuß intoffelgdesn Schwiuh undagin.gWiheraus zum Königssohn. Derdnahmithsiervortrat,lsmseinteeBr,autdasufwärsedienrPfechterd undwollritet mit ihr fortfahren. Als sieraber in dem HasTelbäumchen vorbeikamen,risaßefen die zwei Taäubchenwdarauf und riedfern:»Rucke di guck,!rRucke di guck! Blut ist im Schuck:,Dder Schuck ist zu klein,Ddie rechte Braut sitzt noch daheim!«
DeErPrblinzcktesahnieder auf ihren Fuß, und sah, wie dars Blut aus dem Schuh quoll und an dien weißen Strümpfender Brgautnz rothghefärbt und das Blufgestiegen war.hoch herDaufgwendete erungsein.DaPferd und brachtesdiedfalscherPBrinz der Mautterwieder zundrück.sagte:»dDas istauchnicht die rechte,Bspraut;chaber,ishabtnichtrnochkeine andere Tochterim Haus.?« »Nein, sagte dier Mann, nuttr von meiner,verstorbenuen Frau ist noch ein kleines, garstiges Aschenputtelist nochda, dasskann aber nichtztdie Braunt seyn.« Der Königssohndsprach, erAsollt’ es heraufschicken, diemkannMutterdaberPantwoffrtelte:ni»achtpnein, das isen.«tSviewollzu schmutezig,edas daurf sich nichtrufsehen lassen,.« Er abiser wollt es der Prinz durchausverlhangtbe.n,Da warund Aschenputtel mußte gerufenundwiees hörte,daß der Prinz.dDasey,wusch es sichgerschwit HändGesichtundHäAndgefrisichtundrein;,uging dannwhie es in undieStube trat,neigteessich,vor dermPrKönigssohnz,abderreichtem seihr dnen goldenenPantoffelSchundhsagte: »probierichn an! und wtenn.er dir paßt, wirst dNumeineGemahlin.« Dastreifte es den schweren Schuh von dem linken Fuß ab, setzte dihesen auf den goldenen Pantoffel und drückte einkleinwenig,daso stand es darin, als wär er ihm angegossßen. Und als es sich aufbückte,sah ihm derPrinz ins Gesicht, da erkannte erdieschönePrim Anzgessinchtwiederund spriefach: »das ist die rechte Braut.!« Die Stiefmutter und diezwbeistolzden Schwestern erschracken und wurden bleich vor Aerger, aberderPrinz füahrtem Aschenputtel aufos Pfertd und ritt mit ihm fobrt.eAls sin denWagen,undem HalssiedlbäurmchsenThvorbeifuhrkamen,dariefen die zwei weißen Taäubchen:»Rucke di guck,! rucke di guck!Kkein Blut im Schuck:,Dder Schuck ist nicht zu klein,Ddie rechte Braut, die führt er heim!« >Und als sie das gerufen, kamen sie beide hergeflogen und setzten sich dem Aschenputtel auf die Schultern, eine rechts, die andere links, und blieben da sitzen.
Als die Hochzeit mit dem Königssohn sollte gehalten werden, kamen die falschen Schwestern, wollten sich einschmeicheln und Theil an seinem Glück nehmen. Als es nun zur Kirche ging, war die älteste zur rechten, die jüngste zur linken Seite, da pickten die Tauben einer jeden das eine Aug aus, hernach als sie heraus ging war die älteste zur linken und die jüngste zur rechten, da pickten die Tauben einer jeden das andere Auge aus und waren sie also für ihre Bosheit und Falschheit mit Blindheit auf ihr Lebtag gestraft.>
Am auf ndern BTallg, aberls hüdas Fest von neuem dicanhub, undaß du vor Mie Eltterna und Stiefschwestern wieder kfommsrt.« waren, ging Aschenputtel gizu dem Haselbaum ungd sprachin:
»Bäumlchein, rüttel dich und schüttel dich,! wirfschöGold unedKSilbeiderhüberabfürmich.!«
Dda warfi der Vogel ein Kleid herab noch viel herrstolichzeres unKleid prächtigerab, als dasm vorige,n gTanzg. von GoAlds und Edelgesteinen, dabemi goldgezwickelte Strümpaufe und goldiene PantHoffel; und als Aschzenpuittel dkamit, erstaungtekl jeidet war, dma glänzten übes recht, wise dine Sochönnhe am Mittag., Vor der Thüre hielt eiKön Wagen mit gsechs Scohimmeln, diaber hatten hohe weiße Federbüscheon auf dems Kopf, und dige Bedienten waren in Roth und Gold gekleidet., Als Aschenputtel ankahm, estand schonbei der Prinz Hauf nder Treppe und führte sie ian dzten Saal. Und wauren gestern alle über ihre Schönhe mit erstaunt, so erstaunten sie heute noch mehr. uWendn die Schwestern standern in der Eckamen und warens blaß vuffor Neid, und häertten sie gewußt, dpraß das Aschenputtel waer,: »das zu Hauist meine dTänzerin.« Asche lag, sie wäres nun gestorAben vor Neid.
Der Prinz waber, wollte wissen,s wefort undie fremde Pri Könzessin gsey, wsohern sgie ngeko mmenit und wohinllte sie fahren, uind welchattes Leute Haufs des ginge, Straßber gestellt, die sollteprang Acihtm daraufort haben, und damitn siden Gartenic hinter sodem Hauschnell. foDarin stlaufnd ein kschönner, hattgroße er dBie Treppe ganz baumit Pechvoll bhestrerlichenm laObssen. Aschenputtel, tanzte undf tanztden mist diemg Prinzen,s wgar in Frbeudhend und gedachter Könicgssoht an Miwußtter naicht. Auf einmal, wieo es mhitten igekom Tanzmen war,. höEr wartete aber, bis denr GlockVater kam und sprachlag, dazu fiel ihm: ein,»das wifre mdie TaubMädchen eist gewamirnt, erntwischrakt und eich gltaube, zurdaß Thüres hinaus und flog recht dien TBirnbaum gespprungen hinunster.« WDeilr die Vabter mit Pedach bestrichen war, bsolilteb einers von dAschen goldenen Panputoffteln festhängeyn,! und lin derß Angst dacht es nicht daran, ihne miAxtzune hmolen. Uund whieb es den letztenBaum Schrittum, von daber Treppe that, da hatt’ es zwölf ausgr nieschlmagen,d da war Wagen uf. Und Pfals sier in die versKüchwunden ukamend, lag Aschenputtel standa in sdeinenr Asche, wie gewöhnkleich, dernn es war auf der duankdelrn Seitraße. Dvom Baum her Pabgespriunzgen, whartte ihdem nachVogeeilt, auf derm TrHasepplbäumche fand dier dschönen goKleidenenr Pantoffwiel, deriß igebrachnt los und hob seihn grauf, wKitte lchern aber untgezogen.
Am hdrittenkam, wTarg alles verschwunden; die LeuEltern auch, ndie zur WaSchwe ausgestellt waren, kdamehin und swagtren, daß sgie nichts gesehen hätten.
Aschenputtel war froh, iedaß esr nichtzu schleimmner gMuttekommenr waGr,ab und ging nsprach Hazus, daem stBäumchen:
Als sies wnun Abegnd war, hawollt er gar niAschenput mtehr bleiben wfollenrt und das ganzer FeKönigst sohatn wolltein Endes beglehabit.«en, – »Es waber recht, als wäspreang alle Lichm fort. Doch verlor aufes seinmaen linken ausgeblasenz wgorlden,«en sPagntoffel, die ann dere. AKönigscsohenpu hattel wußtPe wochl werauf die fTremdppe Pstreinzchen lassien wund dar, an blierb esr sahängte kein Wörtchen.
Der PriNunz nabhm er gedaen Schte,uh ist und girng allesm anderen fehlgeschlTagen, so wird dir der Panmitoffel zu diem BrMaut finden helfen, und ließ beksanngte: mach»dien, welcher dieser goldene PantoffelSchuh passße, die solle seine Gemahlin werden.« Aber Dallen wafr er viel zu kltein, ja mansiche hättdien beihrden Fuß niSchwest hineingebrachtn, und wärenil dsie zwschönei PFüße hantofftel ein. eDinziger gAewltesten. Endlgichng kamit diem ReiSche auch ain die bKammeider und Schwesolltern, diehn Panprobe zu machen; sie waren froh, deunnd sdie haMuttenr kleine schötane Füße und gldaubten,i. unAber sie kaonn tes nmicht fehlschlagen, wär der Pgrioßenz nur glZehe nicht zu uhins geinkommen. »Hört,und sagte die Mutter heimliSch,uh dwar habt ihr zu klein Messer, unda wrenn euich der Pantoffel docihr noch zu dieng isMut, so schneidet euchr ein Stück vom Fuß ab, Messer thut eind bisprachen: we»h, wasu schadiet dasZehe aber, es vergeht bwald und eine von educh wird Königin.« Da gbing die älteste, inso ihbre Kammer und probirchste denu Pantoffel an, die Fußspichtze kam hinein, abehr diezu Ferseuß war zu groß, da naehm sien.« dDas Messer unäd schenitt sich eineb Stück von dier FZershe, abis, sizwängte den Fuß in den PantoffelSchuh hineinzwä ungte.d So ging sie heraus zu dem PrKönigssohnzen,. und wiDe der snah,m daß sie den Pantoffel anhatte, sagte er, das sey dine Braut, auführte siein zum WagPfenrd und wollritet mit ihr fortfahren. WSie mußtern aber ans Thordem kHaselbäumchen, das aßuf dem Grabe stand, vorbei, da saßen die zwei Taäubchen drauf und riefen:
»Rucke di guck,! rucke di guck! Blut ist im Schuck:(Schuh),Dder Schuck ist zu klein,Ddie rechte Braut sitzt noch daheim!«
Derda Prinz bülickte ser auf ichren Fuß und sah auf dwien Pantoffel, da quoll das Blut heraus,quoll. Nund wenda merkte er, daß serin bPfetrogend warum, und fühbrachte die falsche Braut zurück. Dwie Muttder naberch Haus und sagte: zur»das zweisten Tonichter: »ndimme durechte, dien Pandere Schwestoffer sol,l und wen Schuh anziehen.« Sier ging in die Kammer zund kurzam mist, soden scZehnen in den lieSchuh, aber vorhinte an dien ZFehrsen wabr zu groß.« Da nareichmte siehr dien PanMutofftelr ein ihrMe Kammsser, und alsprach: »hau ein Stück von der Fuß zu geroßse warb, dwann du Königin bißst, brauchsiet dieu Zähnicht mehr zusammen Fuß zu gehend.« Das Mädchen hitteb ein groß Stück von denr ZFehrsen ab, uzwänd drückgte den PaFuß intoffel gdesn Schwiuh und agin.g Wihe raus zum Königssohn. Der dnahmit hsiervortr at,ls mseinte eBr,aut dasuf wärse dien rPfechterd und wollritet mit ihr fortfahren. Als sier aber in dem Has Telbäumchen vor beikamen, risaßefen die zwei Taäubchen wdarauf und riedfern:
»Rucke di guck,!rRucke di guck! Blut ist im Schuck:,Dder Schuck ist zu klein,Ddie rechte Braut sitzt noch daheim!«
DeEr Prblinzckte sah nieder auf ihren Fuß, und sah, wie dars Blut aus dem Schuh quoll und an dien weißen Strümpfen der Brgautnz roth ghefärbt und das Blufgestiegen war. hoch herDauf gwendete erung sein. DaPferd und brachte sdie dfalscher PBrinz der Mautter wieder zundrück. sagte: »dDas ist auch nicht die rechte, Bspraut;ch aber, ishabt nichtr noch keine andere Tochter im Haus.?« »Nein, sagte dier Mann, nuttr von meiner, verstorbenuen Frau ist noch ein kleines, garstiges Aschenputtel ist noch da, das skann aber nichtzt die Braunt seyn.« Der Königssohn dsprach, er Asollt’ es heraufschicken, diem kannMutter daber Pantwoffrtelte: ni»acht pnein, das isen.«t Svie woll zu schmutezig, edas daurf sich nicht rufsehen lassen,.« Er abiser wollt es der Prinz durchaus verlhangtbe.n, Da warund Aschenputtel mußte gerufen und wie es hörte, daß der Prinz. dDa sey, wusch es sich gerschwit Händ Gesicht und HäAndge frisicht und rein;, uging dann whie es in undie Stube trat, neigte es sich, vor derm PrKönigssohnz, abder reichtem seihr dnen goldenen Pantoffel Schundh sagte: »probier ichn an! und wtenn. er dir paßt, wirst dNu meine Gemahlin.« Da streifte es den schweren Schuh von dem linken Fuß ab, setzte dihesen auf den goldenen Pantoffel und drückte ein klein wenig, daso stand es darin, als wär er ihm angegossßen. Und als es sich aufbückte, sah ihm der Prinz ins Gesicht, da erkannte er die schöne Prim Anzgessincht wieder und spriefach: »das ist die rechte Braut.!« Die Stiefmutter und die zwbei stolzden Schwestern erschracken und wurden bleich vor Aerger, aber der Prinz füahrtem Aschenputtel aufos Pfertd und ritt mit ihm fobrt. eAls sin den Wagen, undem Hals sie dlbäurmchsen Thvorbei fuhrkamen, da riefen die zwei weißen Taäubchen:
»Rucke di guck,! rucke di guck!Kkein Blut im Schuck:,Dder Schuck ist nicht zu klein,Ddie rechte Braut, die führt er heim!« >Und als sie das gerufen, kamen sie beide hergeflogen und setzten sich dem Aschenputtel auf die Schultern, eine rechts, die andere links, und blieben da sitzen.
Als die Hochzeit mit dem Königssohn sollte gehalten werden, kamen die falschen Schwestern, wollten sich einschmeicheln und Theil an seinem Glück nehmen. Als es nun zur Kirche ging, war die älteste zur rechten, die jüngste zur linken Seite, da pickten die Tauben einer jeden das eine Aug aus, hernach als sie heraus ging war die älteste zur linken und die jüngste zur rechten, da pickten die Tauben einer jeden das andere Auge aus und waren sie also für ihre Bosheit und Falschheit mit Blindheit auf ihr Lebtag gestraft.>
Und als sie das gerufen, kamen sie beide hergeflogen und setzten sich dem Aschenputtel auf die Schultern, eine rechts, die andere links, und blieben da sitzen.
Als die Hochzeit mit dem Königssohn sollte gehalten werden, kamen die falschen Schwestern, wollten sich einschmeicheln und Theil an seinem Glück nehmen. Als es nun zur Kirche ging, war die älteste zur rechten, die jüngste zur linken Seite, da pickten die Tauben einer jeden das eine Aug aus, hernach als sie heraus ging war die älteste zur linken und die jüngste zur rechten, da pickten die Tauben einer jeden das andere Auge aus und waren sie also für ihre Bosheit und Falschheit mit Blindheit auf ihr Lebtag gestraft.>