Das tapfere Schneiderlein

Vergleich der Fassungen von 1812 und 1850

Dies ist ein automatisierter Vergleich der 1. Fassung von 1812 des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" (KHM 20) aus dem ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit der 6. Fassung von 1850.

IAn einem Städtlein Romamermorgendia wsarß ein Schneider glein auf seinem Tissch am Fenster, war gutelcr Dinge und nähter aufs Leibeskräften. ZDa kam eit,ne Baluersfrau die Straße ghearabe und rief »gut Mus feil! gut, Mus feil!« Das klang denm ApfSchneiderl bein slieblich lin dieg Ohren, gehs steckte sein zabrt,es dHaupt zum Fenster hinaus und rief v»hielr Fherauf, liegben Frau, whier wird sie ihre Wannare Slomms.« Die Frau sztieg diten gdrewöhi Treppenl mich,t gihrem schwessren; dasKorbe thätzu dem Schneider Zohern,auf unahmd mußte dinen FlTöpfe sämmtlickh vonr Tucihm auspackend. Er bescahlug aufsie dallen, Apfhob siel uin die Höhersc, hielugt dier FliNasege dran und siagteb en. Adlich »das Musol schesint demir einfälgut, wieg sie Smir dochne vider geseLoth ab, lienbe Frau, gwednns aucht er bein sVich sertelbpfund ist, skommt es minr Sanich sollte gdarautf wan.« Die Frdenau, welicheß sicgehofft bhaldtte einen guten Absatz zu finden, gab ihrm waschö er verlangte, gieng Haber ganz ärgerlisch macheund brummig fort. »Nund daras Mufs soll mir Gott goldesegnen Buchstabrienf das Schrneibderlein:, »und soll miebenr Krauft eiunend Stärkeich gescben,« holagten! zdas Brogt aus dem Schrank, schnitt sich ein Stück übemr Hden garnzen Laib und strich das Mufs darüber. G»Dasse, weird nichnt bitter sachmecken,« desprach meinter, »aber hätte rst wiebenll Mensich den Waufms ferting machen, Streh ich zuanbeiße.« Er legtoe das Brot gneben sichlage, n;ähte waeiterd und marnachte vonr jFreudermann übimmelr größere Stichtet. NuIndeß war stineg derselben Gegeruch von dem süßen Mus hinauf anig, diesse Wand, Lwob wdie Flitegen uind übgroßerall Mernge schalltßen, zuso dem siche dher faun gelockt wurden Sund sich scharenweis dear aufügte, in ieder ließen. Hof»Ei, twer hat, sieuch daselbst in dgelasden?« Gsprach das Schnieiderlein, und jagte die undgebetenen schlite fort. Die HofdFliegen aber, die akein deuts-ch uverstand en, ließeng sich ngicht abweisen, sondern Schkamen in immer größerer Gesellschaft wieder. Da linef dem reiSchneiderlein Harendlisch, wie man sahgt, dien Launds über die ULeber, eschrift lasen,gte ausich sehiner vHöllerwu ndach ertinem Tuchlappen, und »wasrt, dich will es eruch geben!« strchlug eits unbarmherzig Mdrann,uf. jAls ets abzog und zählte, zurso Zlagen nicht dweniger als Frsiedbens, vor ihm todt und streckten dies Beine. »Bigs Hof th dun wsollt’; siein gKedrl?« spracht enr, ohund Zwmußteifel sey elbst sein großer HTapferr. Dikeit Hberrwundern Räthe, »das soll dihne glanzeichf Stallsdt geserfahren, Und igl.n Majder Hastä schnit,t soliche das zu wSchneissderlein thäteinen miGürtel, Anzähte iguhng, undaß, wo stichkte Zwmit großen Buchspalt abegn darauf »siebe, ner auf ein sehr nü Stzlreicher Mann»Ei wäas Stadt!« spre.ach Demr Könweigter, »die Rganzed Wenlt wsohlls gerfiahrelen, balund sein Herz wackelte ihm vor Freudem gwieharn ein Lämmerschtwänzchen

Der Schneider band schickte, ihn, ob der Dienst begehret, fragte;l deum der Schn Leider bald, auntd worlltet in die, Werlt dhinarums, aweillh er kommein wärte, undie bWerkstätte könseig zu kleichn für seine MTajpfesrkeität,. wEh er abzog, siuchte er ihnm zHaus bheraum ob nichents hda wättre, wallergnädigst Dienstr mitzutnehmeiln könnte, er fan.d Daber nig ichmts balds Deinenst zusaglte un Käs, den ihmsteckte er ein. besVonr derm LThosare bemenrkte verord einete. Nun Vogesl, stunder nsich im Gesträuch lgefangen Zeihatte, dier Remußter wzurden dem gutKäse in Sdie Tasche. Nun nahm eir dern Wegr tam,pfer zwischätten gdiewollt Beine, und weil er bleimcht Teufnd belhend wäar, dfühltenn ser keine Müdigkeforchit,. woDer siWeg miführte ihm sollten aunf einen Berg, und als wer den, mhögchsten sGipfel erreichmt khatte, so saß da einen Wgewaltidger Riestae und tschaun,te wsich gannz germächlich um. Dallws Schnegiderlein sgieng benherzt auf eihnen Stzu, redete ichn zuan toundt sprachla »guten Tag, Kamerad, ge;lt, du sitzetst gedac, und besiehst dir dien, weitläuftige siWelt? doich vobin eben auf dem KriWegsme dahin und kowill mmich versuchen. Hast du Lust mögit zu gehen, Der Riese sah doen Schneider lverächtztlich zan und Rspratch wur»denu Lunmp! du mit seinrandbler übKereinl!« k»Dams wäre!« an,twortete dalls mSchneitderleina, kndöpfter vor den Rock auf und zeigte zudem trRietsen unden um Urtel, »daub zkannst du bittlesen, welcheas auich gfür eschin Mahenn bin.« Der KönRig, als er sahe alleas »seiebene Diauf einen Streich,« um eintes Mdannes willären Urlaub nMenschmen, geiwesen, traurdigerer Mann der Schneide ward, erschät lagewollt,n er hätt de, und Kkriegsmate einn wenie g Respehen,kt duvorft ihdem doch nicht Urklaub gebinen, dann Kerl. fDorch wollte, er ihn ersammt allprüfen, nahm seinen VolkStein zuin todt gieschl Hagend, und hedrnaüch sktein Reichn vozusammen dem Kriegerdas beWasessenr wherde. Sauchs tropfte. R»Dats mach undmir nach lsprangch demr HRin-ese, u»wenn du HeStärgedenken lehastz.« »Istlichs weintenr Sinnichts?« sagterf das Schneide, vermleinte, »dadurch des Kriegsmannest (dbeni unisemand für einenm Schnpielwerk,« griff in dier Taschätzte), abzukhommlten, denach weichmen s und drüchickte, ihmn vodaß der Saft hielt,raus wlief. »Gerlt,« wosprachl vernommen, »daßs ewar ein gewalteniger bestarkser KDer Riegsmanne wärußte, nun ichätt er zweias Rier sagen im Wasoldlte, undi konnte ihm außermaßens grvoßn Schadenm thMätnnlein mnicht rglauben,. mDa horb den, br Riennsen, einem und dStemin auf unde warf ihn so hoch, und man könnte ihnen weder mit WaffAugen kaum noch andsern Dinghen zukommnnte: »nun, du Erpelmänn sie erschlügen, dalles; thund so emir sinach »Gunt geworstfehn wollt,« die Riesen umzubrinagten und berä Schtne side umr, so»aber wollt’ der ihm sSteine That docht wieder zur Erdeinem Wheirab ufallend ssein, icha wilbl Köndigreich zu einern Ehstweuer gfeben, wder sollt ihm gaur nicht hunwiedert Rkommeutern;« zu Hgrilff widern die RieTasche, nahm gdeben. DVogerl Schuneider warf woihln zuin Mdie Lufth,. daß Der sVogellt, froh über seines KönFreigs Tocheit, stieg auf, flog formt und kam nnicht wierden,r. sp»Wie gefällt dir das Stückchen, Kamerad?« wollfragte gdern dSchneider. Ri»Wesrfen umbrikangen,st undu wohl ohnsagte Hilf der Riese, »aber nutn wollen wir siehen zob du im Stöandten wbisst e.twas Dordemnätlichest zu Wtrald sich vgen.« Er ghrte; das Schneide Rrlein zu einem mächtigern vorEichbaum, demr Wda gefäldlt wartenuf hideß,m hinBodeintr latg, vound sagte »weinn du stemark lgenug biste, sob ehilf mir dien RiBaum aus dem Wald heraus tragen i»Gergne,« antwortete der sklehine Mann, »nimögte,m dochu nur den Stachmm lauf deingem Suchultenr, sich will die unÄster emint dem BaumGezweig schlaufhebend faund utragen, das ist dochn dars schwelrsten, daßDer dRie Aeste anahm den BäuStamenm sauf die Sch bogulten.r, Dder Schneider aber sichetzte nsicht langeuf besainen, waAst, ihm zu thund der Riese, schndellr seich nicht Bumsehen vkoll Snntein lase, amufßte den ganzen Baum, darunterd dasie lageSchn, steidegrle, anfing denoch obeindrein mifort dem Stragein. Es waufr seda hinten Brganz lustig zund wguterfe Dinge, pfiff davon er alsbald Lierwadchte,n üb»es ritten dreni aSchneidern züum Thorne hinaus,« wals wärd,e und sagte,s wBarum etragen eihn Kinderschpielüg?. dDer andRierse, nabchdem er ein Stsüchulk Wegs digte sichwere Lasot bfortgeschleppt hatter, mkognnte; indem siecht weiter und rief »hör, sichl muß den Baum fallen wolltassen, dDer Schneider wiedesprang beinhendiglich Stheinrab, faßte und den Banum mit beidern waArfmen, darvonls wernn über seihn Migetragesellen zürnhätten, ward und spragte,ch warzum Riersen »du bihnst werfe?in Also sigroßer abKerl vound solchem Zkankenst lideßen Baundm nichnt einmal dtragen.«

Sie Augiengen zugsangmmen waren, diter, Schuneider garls heftsige aufn dein em Kirstchbaum vorbeni wkarfmen, dfte der Riese ndichte Krone des Baums, wo diehr vzeritraigsten mogFrüchte, sehiengen, Gebog siellen heftirab, gab schlugie (dann erm vSchnermider inte, dier wäreHand vound hieß ihmn geschlagsen),. welDas Schnes iderlein andbere wauchr nvicht leiden wollt’, azuf stchwach unm den, Bäaum azusriss halten, und einanls der Rieselb zu tlodt sch lugienß, docfuhr zuder Balleum Glückin dien BaumHöhe, daraufnd der Schneider swaß,rd smitehe in ldieß Luft geschnellt. Als solchesr wieder ohne Schaden heidrabgefallen war, sprache, der zuRiese Muth »wars ist das, dhast du nnicht eKraft ndie geschwaches Genrte wzu halten?« »An der, fKröaft fehlt es nichet,« antwortete dabs Schneiderlein, »meinst Badum das wäre etwas für einegen, jdeglr sichembene mit seinem Streichw getroffen hat? eich bin Wüber den Baum gesprundgen, oweil dier Jäger da untlen in das Gebüsch schluießen. Spring undach, wienn dus ver maugst.« dDemr WRiese maldchte zu den RVersuch, konnte abern ging. Diecht Rübeuter ihden frBagtum kommen, sob ndern dblieb Riesen nirgdends geÄstehen hättnge?n, »ja« lso dagteß deras Schneider, »lein auch habier sdie zuOberhand behieltodt.

Der gRiese sprachlag »wen und du ein so tapferer dKerl bist, so komm Baumit lin unsegren Höhle und übernasschte bei unsDas Schneide worllteins war ber neicht glauben, d folgter aihm. Also usie inv der Höhletzt soanllangten, vosaßen dea noch andere Riesen kobeimm Fenuer, sound jeder hatte ein gebriattenes Schaf in denr WHalnd, undie aß davon. Das WuSchneiderlein zusah besichtigen, um und fandachten »es alist do,ch whier vihnenl dweitläuftiger Schals in meidner gWerksagt hatte.« Daerob sRiese wies ichm sehrin vBerwtt an under sagten, ger soßllten Ssichrecken hinempfinlegen und noaussch üblafern. zuDem MutSchneiderlein war aben,r danns voBett zu gr, dann sier mlegte sichr fornicht hinein, sondern krdoch sie,n wo er ihnen FEcke. Als es Mitterndacht wäar, all umbnd der Ringen,se rmeintten dalso Schneim und sagterlein dlägem Könign dtiefem TSchlatfe, so stan.d Der Schauf, nahm eidner begerte dEisenstange Tound schtlug das Bertt mit sammt deinem Schalben Köniag dureich;, under Könmeig,nte als er sahätte diem RieGrashüpfenr den Garwüraus gemacht,. Mit dem frühswten Morgen gierngen die Riesen ine Tochtdern Waldem unbekd hanntten Krdas Schneideger solltein ganzur Eh vergebssen, wdar ihnkam es auf einemal ganz lustig Vund verhwegens sedaher geschritteuen,. gDiedacht, wRiesen er dosch srackein, mit Ffügrchten mögt abkommen, dann ers ischmlüge dsie Talle tochdter zund gliebfen keineswegs gesinner Hast. fort.

Demas Schneider noch leinmal sazog weiter, wimme er seiner Espitzenhorn im WNaldse nachätte,. dNas ichdem eso slangehr großen Schwandenrt wanr, Fikam esch uind Ldeutn thät,Hof weinnes königlichern dPallastes, und da elbs Müdigkeit empfiangd, wso llegte ers sichm diens TochteGras gebeun.d Der Sschneliderf war dessein. wohl zufriend ens da lag, nkahm ein Strdicklein, ging zLeum Waldte, beftrachl steinten Zuges vordn alleten, hSeraußiten zund wlartsen, auf derm wollGürt allel »siebene hauf einein Streich.« »Ach,« sprazchen sierte, »walso wim Wall de umher. Indgroßem eKriegsah er ldas Einhoiern gmittegen ihnm Friedahern? Daspr muß ein mächtigen,r dHerr Mseinung Sihne umzubrgiengen; under Schnmeilderten abers wardem nichtg, unbd mehintend, wenn Krieg ausbrtetchen bisollte, wäre das Eeinhorn wichtigaer unahed nützu lichmer kMamnn, unden malsn um keinen Preis nfortlahssen bdürftei. ihDem war,König stgefiellt der Rath und er sich hinckter deinen Baumvon dabsei nern zu aHofllernächsuten war;n das EinSchoneiderlein ab, der, sollte sichm, iwenn vollems Lauf nigewacht wärenden konnt, mit dem HoKrn in den Baum lgsdief und alsote darnbieten. unvDerw Abgesandt stecken blieb. Als solchbesi derm Schnläfeider satehen, hewarzugingte,te dbis emr Eseinhorne Gliedenr Sstrieck, so ter mitund sdiche Augenommen aufschättlug, um dend Hbrals tchäte und ann dsein Baum bande,n hiAntrausg zuvor. s»Ebeinen Gdesehallenb gbing, ichnen sehinen Sirheg über das Einhgekormmen anztworteigte er, sol»iches hbin bereit inach dems Königs zu wDissenste zu tret, wen.« Alcherso ward er dehrenvoll Mempfaßngen traurnd ighm war,eine besonichtdere wWohnußt,ng angewie sen.

Dihme zKriegsleu thune wärabe,r dwarenn derm Schneider dlerin Tochter beaufgert. Doch bsegssertn under nig nosch teinmal es wäre tausen d Meilen Krweit wegsm. »Wann,s er sollt ihm daraus wilerden?« Ssprachwein, so ime Wuntereinalnd liefer, fah»wen,n hewirn Zachnk wollmit er ihm dkriegen Tochtund er ohneaut zu, so fallen Verzaugf gjebden, wollStreihm auch seiebene. JägerDa zkann uordnsen,r deiner nichmt hbelfstehen Alsoll faßten dasie Weinen Entschlduß, begaben sichw allesammt zum König und fbahten. Deum ihren SAbschneided. »Wir zogsind mnicht gemacht,« sprachen sie, »neben Gesinellem Mann auszum Whaldten, wider siebene dazuf kamein,en bStrefaich schlägt.« Der ihnenig herwaußer ztrau bleriben,g daß sie gar wohl zufriem dens warEinen, dwillenn daslle Schwseine streuen Diener dvermaßlieren sofllt empfa, wüngschten, daß seine Augen ihmn nicht mehr begertsehen nachzusättellen, daunktd wären ihmn fleißig. Der Schne wieder dlos gewesen. Aber er getrauete hsich nein,cht und als ihnm dasen SAbschweined zu gersahben, lweil efr fürchteste gleir möchte auf ihn samimt schaumeindem Mund und wVolke tzenodent schnlagen und wollt’ sichn zaurf Erde werfen. Zu akönigllem Glüick abhen Thron setundzen. eiEr sanen Clapngelle hin undem Waldher, endarlinch mfand voer Zeitnen AblRaß geholt,h. daErbei schickteben zu derm Schneiderlein war, und aließ ihm sagen dweil er Schein so großer Kridegsheld wäre, so wolchltes ersa ihm e,in zuAnäerbieten machsten. iIn deinem CWapellde lseinef,s obeLandes zhaum Fenstern zwiederi hRinauesspraeng, diem dmiet SRau alsbalen Morden Senachfolgten und iBrennen dgroßemn CSchapdellein stifteten: niemand; deürfte Ssich ihneidern nabhern liohnef glesich zuin dLer Thürbe, nschlug diefahr zu usetzend. vWerspnn errte daiese Gbewild im Kirchlein. DRiemnächsten über hingingde und stödteinten, Geselleno swolchltes anzer igt,hm dseine mit einandziger Tochteimr zur Gemahlittn geben und edas dhalbem Königreich anzur Eheigsten. Ob duer; Königauch solchltern hr froh oundert Reiteraur migt gziewhesen, mag eiund jeglichsm gBering verstäandig leichstlichen. »Dabns wärehm so etwas für ein,en dMann, wier sedu binst,« Todachter demas Schneiderlein, hat g»ebine schöne Königsstochter un;d zweifeltn mir halbers Königareich wird einem nicht, hätt’alle Tager angewußboten.« »O ja,« dgaßb er ein Schneidezur Antwäoret, »dier hätt’ Rihm eh’ seinen Strwill ickh schon bändigegeben, alsund shabe dine Tochter. Nun dert KönReig mußter sdabeine Tonicht nöthig: wer esinem Unbekannten gauf ebinen, nStreicht mtrifft, klebraucht sinech vor Bzwekümmierniß; darnaicht aberzu der guchten.«

Das Schneider wlenin zog fragtus, und die hundert allReinter folgedacht,en wiehm. Als er zu desm Ranigd des TochtWalders kam, sprannch werd zu seinen Begle.itern A»blsoeibt wahier dinur halten, Hoichz will schon alleitn mit kldein Riesen Ffertig weurden vollbrDacht undn ausprang er in demn ScWald hinein under schautein Könsigch gremacht.s Nund alinks um. Über etlin Weilchen erblichkte er beide Riesein: sier Brlaut gelegen, haunt er einem SBaume und schlaief geredetn und gesagt: »Knecht, mnarchten mdabeir, dasß Wamms, flickh mir die HoÄste auf un,d onieder ibogen. Das Sch wneiderllein, dnircht dfasul, Ehlmaßs über dide Ohren Taschlagen Wevolchl Stesine und stie gu damit Jungfrauf wahr gdenommen hBat,um. soAlches ihrems Herrin Vatder, dem KönMig, anzeigtte, ihn dwarbei, arutschte bes at,uf erinem Asollt sbies des Mgeranndes aübhelfen,r dann sie woSchl mäferk zu sitzen kam, unda ließ derm einen SchRiesen eidnern wärSte.in Solnache Red dem anig sdeirn Herzauf duie Brchuschnitt fallen,. daß Der seRinese spürtei lanzige Tonichters, ebinems Schneider gegeben hätte: dolich aufwachte, stetinen Ger siellen aufns bestieß und spragte,ch »wasie sochllägst du miech.« z»Dukünf tigräumst,« Nsachgte dier Kammnder öffnen, so»ich woschllage dich nicht Sier legtlen siche Dwiender vor die Kazummer steSchllenaf, unda wannrf der meSchneider alsouf sagt, müßtden szweiten heineing Stein hen:rab. »Was solchel das rief der Frauen Gdefallren, »war. Nunm wirfstt du mich?« »Ich werfe dich nigcht, adu mußt Hof träumeinen Waffentworägter,te der demrste. Sie zankten sich eine Weidler herum, doch weil sie müde waren, uließend dsies Königsut Rsedin, zund dier FraAugen gfiehörtlen ihattne,n swicheder zu. Das Schneiderllein zum jufieng sein KönSpig fügte,l uvond ihneuem dasn, suchwter den Urdicksthen Steil,n auso übeund warf ihn gdegangen,m eröffsten Rietsen mit Bittallen, er Gewoallt auf die Brusicht. »Daso beist erzu argt, verwaschrien. Der, Schsprang wie eidn Unsinniger sagtuf und fihmel über seines Warn Gens großellen Dank: her: wüßte dieser Szachlten wohmit gleicher Münzue, thun.d Wsie geriethenun dien Nasolche Wuth, kodaß sie Bäummen wausr, dissern Schund auf einander losi sch mit der jlungen, unigind liegtßen nicht anders thäte,r ab als obis sier schlbeide todt auf, dier FEraude labgern. stNun sprang das Schneimderleichn herab. »Ein Glück nufr,« öffnsprach etes, »daß sie Kden Baummer, aundf ldegtem ich saß, nicht wausgerissedn habern, zusonst Bett. Dich wier Sein Eichhörnchen auf eidner,n andern springen müssen: dolches alleunser geiner ist, flüchting anEs zog sein Schwert und versetzte jeden,m gleichn palsar im Schlaf mitige hHiellber Stimm,n daß die voBrust, dann gierng Kammers wohlinaus hörzu den mögReitern: »Kunecht,d msprach mir »die Hosen, Arbleitz mir dast Wammgesthan, oder ich willhabe dbeirden den Garaus Ehlgemaßcht: üaber dhart ist es Ohergen schlgangen, siche haben sin debr Noth Bäumen auf sgerinssen Streund sich zu gewehrto, dtoch gedasc hilft agllen,s nichts hab weinn Eeinhoern sakommt wie inch, der wsildebene Sauf gefaingen, Streich sochllägt »Seicd ihr daenn dniecht voer wundert?« Kammer fürchagten Ddie vor dRer Kammiter,. »Dals sie solchat gute Wege,« antwortete vder Schnommenider, n»keichtn Haar habend sie mirs gekrümmt flohDien, odReiter awols jaglten sihm keinen tGlausbend Tbeufimel,ssen und kritten in dern woWallt’d shineyin,: dera sich fan den Schnesie dier rRichtesen woin ihrem Bllut’,e also blchwimmebnd, unde rings Schneiderum slagein Ldiebt ausg erissenenig Bäume.

AnDas Schneiderlein vemrlangte Svon demm König die vermosprochene Belohnung, den saßber reute sein SVersprechnein und erlei sann auf sei nemue Twie er sich vorden Helden vom FHalsen schaffen könnter,. »Ehe dau kam eine BauTochtersfra und das halber SReich erhältst,« spraße dach er zund rief:hm, »gmußt Mdus fnoch eine Hel!denthat vollbringuten. MusIn dem Walde läuft eil!«n Einhorn, da st gren Sckhaden anrichtet, das Schneimußt du erlst einfangen.« s»Vor einenm KEinhoprne fürchte zuich mich Fnoch wenstiger hinauls und vor zwei Riefsen: »Hsier hberne auf, leineben FStraueich, das ist meine Sache.« Er mnahm sicht einen gStrick und eine Axt mit, gieng Khinauf.« Als din den FrWald, und hinauf kam, besrmahls dies, awellche Töpfe,ihm zulgeordnetzt kwauft resn, sich außein Viewartelpfund. DaErn brauchte schnichtt langes zu suchein, Stückdas BrEinhotrn ükam bald daher, unde sprang geranzdenzu Laib,uf sden Schmneiderte dalos, Muals darauf, woleglte es ihn ohnebe Umstände aufspießen. »Sachte, sauf dchten Tisprach uer, »so geschwind geht das nicht,« du wblirsteb gut sctehmecken, und waber terste wbills ich das eThiner Cgamisolnz fnahe wartig, mdachen,n sprang ehr icbeh endiglich esse; fhingter an zu nähden Baund m. Dachtes große StEicnhe vorn Freudean. Indteß gmingt daller GeKruchaft vogegen demn Mus Baufm und zuspießte dsein FlHorn so fest in degen Stamm, daß kamen sie inicht MKraft genuge und sehatzten es wicheder herauf se zu ziehen, Mund sbrot war es gefangen. »WJertzt hatb euich zu Gdast glebetein,« sagte desr uSchneider, jkagtem shinte fort; desm dBaum hervor, legte abdem Einhorn den Strichk erst um den Hals, dangn hie,b soer kamit denr Axt dasie vHorn neaus dem Baum und aließens alles ichn Ordnochung zwar fühlrteich er auf das MThier ab usnd broachte nies der.m Mein Schneidg.

Derleinig ward bös, ergriff wollte inhm den gveroheißen Tuchlappen uLohnd: »eunoch wnill ichst gebwähren«, sund machlugte esine draitte Forderufng. Daerna Schneider zsog lltes abihm unvor der Hochlzeit e,rst wiein vWiel edschwein fangetroffen, das lin dem Wald großen nSchadeun und zwthanzt; die Jäger tsodllten vor ihm. »Beist andu so leisten. K»Gerl!ne,« sprach es und verwundert siSch übneider, »dasich iselbst ueind Kin der Freude spiel.« Dines HJägerzens näahtem esr snicht emit in den GürteWald, und stickte dwaraens wohl zuf:rieden, 29denn daufs Wildschweinen Shatrte sie sch!on »Du mußtehrmals iso empfangen, daß sie Wkeline Lust hinattein dihm nachzustellen. Als das Schwein den Schneiderl erblinckte, bandlief es mit sch däumendem GürtMundel umnd wetzenden LZähneib und saucht’f imhn Hazus, und wobllte nichtsn zur Erdae wäerfen: zumder miflüchtnigehmen, Held aber fsprandg esin einen Kapeltlen Käs, die in stdeckt’r Nähes inwar, undie Tasgleich obe,n zum Fensterwegs fing es einenm Vogel,Satz wieder mußte auch hineinaus. Das Schnweiden warle hin ster ihm hegr gelauf ein, enr aber hohüpfte außen Bherum und schlug, wdie Thüres oben hinter kaihm, saßzu; da waufr das wüthernde SpThitzer geifan großern, Rdas viese,l zu dem sprachwer und unbes:hilflich »Cwammerad, wium zu dem gFehtns,ter ihrinaus zu springehtn. euDas Sch wohl hneider oblein rinef dier WJägeltr umherbei, diche will michußten den Gefauchngenen hmint eigen ben Augebn sehen: Dder RiHeseld aber blicktegab sich zum Könige, vderächtlich an und, spera moch:te »wollen oduer bnischt, sein misVerabelespr Kerl.« Das Schneidern haltein knöpfmußte und ihm seinen RTockhter auf,nd zdas halbe Königtreich dübemrgab. RiHättesen den Gürt gel:wußt »daß kaeinnst du sKriegshen,ld was ondu füern einen MaSchneiderlein vor dir ham stand, Des wäre Rihm noch meshr zu Herzen lgegasngen. dDie WHortchze:it 29ward auflso eminen St grei Prach!t und wkleil ner mFreintude 29 Mgenschalten, und aufs einenm Stchneider ein König gemacht.

Nach einigersc Zeit hlaörte die jungen,igin fing der Nan Respecht vowie ihr dGemahl Sim Traume sprach »Junge, mach mir derlein zWams und flick mir dieg Hosen, doder ich woillt edir dies Elle überst pdie Ohrüfen schlagen.« Da nahm erkte sie in wenlcher StGassein der jundge drücktHerr ihgeboren so stwark, dklaßgte dasm Wassndern heMorauslgen ihref:m »so stVaterk bisthr Leidu undo bat er möchte nicht.«r von »Wdem Mannse wheitlfen, der nichts ist, sagtnders dals ein Schneiderl wärein,. dasDer kann ichg sprauch Daihrauf gTriffost ezu und sagte »laß in dier Taschste,n Nacholte deine Schlafkaulmmenr Käs uoffend, drücktme ihn, daß der Saft hDieneraus solilef:n »gaußeln st!ehen undas, war enochn besser Der Ringeschlafe verwunderte sichst, nahm ineingehen, Steihn binden und waruf eihn so hoSchiff tragen, daßs maihn ihn kaum mdiehr swehiten konntWe:lt »das mach mir nacht– »Dier WuFrfau war gut, sdagmite das Schnezufriederlein, doches hatKönigs dWaffein Strägeinr wiabeder, zur Erder fallen müssen, micht abngert willhatte, diwar deim jungen wHerfern, dger swoll garen und hinterbracht wiederkommen.« Da naihm es den Vogel aus dnzern TaAnschlag. »Dem uDindg warfill ichn ein die Luft und dRier Vogel flvog ganz fort: »wschieben,« sagefällte dir das Schneider Rlein. Abendse lersgtaunte, eschlug sich zu igewöhm und slicher gingZenit zusammenit wseitner. DFrau kamzu Bentt: als sie glanubte einr seni Keirngeschblaumfen, stander Rsiese nahmuf, die Kroöffnete und bog sie Theürunter und legabte siech wiedemr. Das Schneiderlein, daß es ausich davonur essten könnllte. Dals Schnweiderleinn abers war zu schwachlief, ufiendg koann mite dheller Stärkimme deszu Barumsfen »Junige, macht wmir derstehen Wams und wardflick mitr in die Höhosen, godesr ichne willt. »Was distr das,ie sagtElle düber Rdiese, Ohast du diren schwlachge Gerte n! icht haltben könnsiebene – »Das mist ja einem Streich getsroffen, antzwortetei daRies Schen geidterlt, ein dazu,Einhorn fortgeführt, und einen Wildschwerin 29 auf geifangen, Sund solltre mich getrvoffr denen fürchat: wen, dißte drau,ßen wavoru der Kammer icstehen!« Als diese gdethan Schabne? ider also usprechen hörten, düberkam schießen deine große Furcht, sie liefen dals Gwebüsch,nn das bwin ich flugsde übHeer den Baum hinübter gespruihngen wäre, das thust ndu mkeiner nichwollt nasich Dmehr Ran iesehn glwaubtge nun. eAlso übewarträf uniemand auf dblierb Welt das Schneiderlein an Stärkse uind KlughLeibt.

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