Die weiße Schlange

Vergleich der Fassungen von 1812 und 1819

Dies ist ein automatisierter Vergleich der 1. Fassung von 1812 des Märchens "Die weiße Schlange" (KHM 17) aus dem ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit der 2. Fassung von 1819.

AEufs war ein mächtiger und weiser Königs, Tafdel ward alließ sich jeden Mittage, weinen veron deckter SchüssTafel galles abgetzt, wragen und allniemand fomehrt zugegangen waren, von der König nochem allsein daeraus, und ers wußten keDien Mer nsoch eim ganzen Rveirdeckte Schüssel bringen, wdasvon dasß er ganz alleine, Spdeckte sie selbst war. Eineder vonzu und kein DiMensch wußtern, wards darunteugierig, wlasg. iNun detrug Ssichüss zu, daß delr sDieyn könner, undals wie ihm der König einmal befohlen hatte, die Schüssel fortzutragen gab, konnt’ der sNeugicherde nicht mwidehrstehen zurückhalonnten, nahm sie mitn auf seine Kammer und deckte smie auf. Utnd alshm, wo er sie aufgedeckt hatte, unda lag eine weiße Schlange darin, wiefand. Als er dsie ansah, bekam er auchso große Lust, davonß zu essenr und sich nichtt sicenthalten konnte, ein Stückchen davon abzuschneiden und zu essen. Kaum aber hatte das Schlangenfleischr seine LippeZunge berührt, so verstande er die Tutlich, was diers Sperachlinge, und hörte, was ndiere Vögel vor dem Fenster zu einander sagten und merkte wohl, daß er die Thiersprache verstehe.

DenEs gelschah abenr, Tdagß kam der Königin gerade an demselben Tag einer ihrer schönsten Ringe fort, kam und der Verdacht fiel auf dihesen, dDiener fiel. Der König schaglte ihn hart aucs und drohte, wenn er den Dieb nicht bis Morgen dzu nennen Dwißeb, schaffe,o solle er bestraftls werden,r als wThärter angersehen und gerichtet wesrden. Da erschrak der Diener wgar sehr und wußte nicht, wie eraur sigch uhelfend sollte. In seiner Unruhe ging herab auf desm Königs Hof. Dhinab, da saßen die Enten an einem fließenden Wasser unebeneinander, ruhten sich, und ahiels tern diein so bvertraulichtets Ge,spräch. daNun hörte er, wie eine spragtechen: »wies liegt mir’s so schwer im Magen,! ich habe einen Ring gefressen, der unter dier Königin vFenster loreag, in hder Hast. mit geschluckt!« ErDa nfahmßte er die Ente ubeim Kragend, trug sie zum Koch und sprach: »schlacht doch die sie ist so fette zunderst alsb!« dDer Koch schnitt ihr den Hals abgeschnitten, und als er sie ausnahm, dfand laer den Ring der Königin Ring ihr im Magen liegen. Der Diener brachte ihn dem König, der erstich gauntr sehr und warüber froheute, und weil es ihm leid war, daß ser ihmn Unrecht gern wieder guth machen wollte, spragtech er zu ihm: »fordere, wornachs du Luwillst hast, und sage, was für eine Ehrenstelle du an meinem Hof haben willünschest.« Der Diener aAber, ob er gleich jung und schön war, schlug alles aus, war traurig in seinem Herzen und wollte nicht länger bleiben; er bat nur um ein Pferd und um Geld zur Reise, weil er in die Welt zu ziehen: das ward ihm aufs besollte gegeben. Am a

Nundern Morgen ritt er fort und kam anzu einenm Teich, da hatten sich drei Fische im Rohr gefangen, die schnappten nach Wasser, und klagten, daß sie da sto erblendig umkommen müßten,. wWenn sil er nun ichre Worte bverstalnd wieunder Mins Wasstler kämiden. Er smit ihnegn habtte, nahmso stieg aus dem Rohr ab und setrugzte sie wieder ins Wasser:. Da riefen die Fische rihefenraus: »wir wollen dairans gedenken und dirs vergelten.!« Er ritt weiter, baldnicht dlaraufng so hörte er, wie einen Ameisenkönig rzu seinefn Füßen sprechen: »gwenn der Mensch nur mit dseinem großen Thier foweg wärte, das zertritt mitr seo vinele von brmeiten Füßen uns allLe miuteinander.« Er sahblickte zur Erde, unda sah, datteß sein Pferd in einen Ameisenhaufen getreten; hatter, da lenkte esr ab und der Ameisenkönig rief ihm nach: »wir wollen dairans gedenken und dirs vergelten.!« DaEra ritt weiter ufnd kam er in einen Wald, da wsarfßen dizwei Raben ihr-Elte Jurngen ausf denm Nestern, sie wäarfen gihre Jungen heraug,s und sprachen: s»ihr se,yd groß genug und könnten sieuch selberst ernähren., Dwir können Jeuch ngicht mehr satt machen Da lagen die Jungen auf der Erde, schlugend scmit ihrieen, skleinen müßFittichen Hungersd stechrbien,: »wihre Fsolügelen wäire uns ernocäh zu klrein, swier könnten noch nicht fliegen, und sich etwas suchen., Dawir stisen Hungers sterben.« vomEr Pfstierdg ab, nahmzog sdeinen Degen und stach ödtete sein toPferdt und warfs den jungen Raben hinvor, die kamen bald herbeigehüpft, und fraßsättigten sich satt und spragtchen: »wir wollen dairan’s gedenken und dirs vergelten.!«

ErNun ging er zu Fuß weiter und als er lange Wege gegangen war, kam er in eine große Stadt,. dDa warditt bekainnter gherum und machte bekannt, wer diGemahl Pderi junzgessin Königstochabter werden wolle, dmüßer solleins ausführen, wdas sie ihm aufgeäben; wunterdnähme, sey er’s haber unad vollbrächte es nicht, imso Standte, habe er dasein Leben verloren.« Es waren aber schon viellte Prinzen da gewesen, diech waren alle dabeir umgekommen, daß niemand sich mehr meldaran wagen, wsollte; da lvieß les dihatte Prinzessin vschon neuemihr Lebekannt macheingebüßt. Der Jüngling gedachte, was hast du zu verlieren? du woillst es wagen! trat vor den König und seine Tochter und meldete sich als Freier.

Da ward er hinausgeführt ans Meer geführt, und ein Ring hinabgeworfen, und ihm aufgegeben, sollt dern Ring wieder herauszuholen,. Aundch wurdenn erihm augesagt, daß wemnn Wasser huntertausche und käme ohne deihn Ring die Höhe, so weürde er wieder hins Wasseinr gestürzt und müssßte darin sterben. WieDarauf ward er abllein gelassen und als er an dem Ufer stand und überlegte, kwas er wohl thun solle, um den Ring zu erlangen, sah er, wie die drei Fische, die er aus dem Rohr in das Wasser geworfen, hdatthe,r ugeschwommend kamen; der mittelste hatte eine Muschel im Munde, darine laegte der Riang, dien MuschStrand, delm Jüngleingte er zu seinen Füßen aun den Strals er sie öffnd.ete, Dlag war der JünglRing fdarin. Voh,ll Freude brachte er ihn dem König den Ring und verlangte dise Prinzessin. DiTochte Pr, dinzessine aber, als sie hörte, daß esr kein PrKönigssohnz swärey, wollte ihn nicht,. Sie ging hinaus in den Garten, schüttete zehn Säcke voll Hirsen ins Gras und sprach: »die solle er erst auflesen, daß kein Körnchen fehle,t ehe und fertig seyn, Morgens eh die Sonne aufgeht.« Nun hätte es der Jüngling nicht vollbracht, wo ihm nicht die treuen Thiere beigestanden hätten. DAber in der Nacht kam der Ameisenkönig mit alle seinen viel tausend Ameisen, die der Jüngling geschont hatte und lasen in der Nacht allen Hirsen auf, und trugen ihn in die Säcke, und vowaren, Seh die Morgensonene aufgaing, warfenrtig, so daß kein Körnchen fwertiggekommen war. WieAls die PKönigstochter inz dessin Garten kam und das sah, verstawunderte sie, sich und dsprach: »ob er Jüngleingch warduch vor sdie gses vollbracht, hat und weiljung erund schön warist, gefso wiell er ichr, aber sie verlahngte ndoch zumnicht deher heiratthen, erals bisoll er mihr einen Apfel vom Baum des Lebens schaffebringt.« Alber die aus derm Nesta geworfenden uRabend, daie er gefübttert, nwachren groß gewordacen und hatten gehört, was die Königstochter dazu gverlangten. Da flogenn sie, fort und bald kam einer, vontrug den RApfel im Schnaben,l und ließ erihn dem Jünglitng sein diem PHand fallen. Als er ihn der Königefüstochtert, und brachte, denahm Apfsiel ihn mit Freudemn Schunabel.d Da waurd er dserine Gemahl der Prinzessin und, als ihder Valter König starb, Könerhigelt über das ganzie LaKronde.


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